Facelift Mercedes S-Klasse
Feinschliff fürs Flaggschiff
Ab Juni 2009 gibt es die S-Klasse in aufgefrischter Form. Äußerlich tut sich recht wenig, unterm Blechkleid dafür umso mehr: Jede Menge Hightech zieht ein – aus dem kleinen Bruder E.
- Wolfgang König
Wo die S-Klasse ist, da ist oben – das schuldet Mercedes dem Namen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass für Luxusautos die Luft im Moment dünner ist. Die Zeiten werden auch wieder besser. Und die Strategen in Stuttgart sind gut beraten, ihre Flaggschiffe weiter zu pflegen. Was den Auftritt betrifft, fällt die Auffrischung markentypisch dezent aus. Der Grill der Mercedes S-Klasse präsentiert sich nun stärker gepfeilt. Und weiter unten fallen eine durchgehende Chromleiste sowie Doppelscheinwerfer für Tagfahr- und Nebellicht auf. Bi-Xenon-Lampen sind künftig Serie, adaptives Fernlicht gibt es gegen Aufpreis. Wer sich das LED-Licht-Paket gönnt, erhält einen etwas anderen Look mit breiten LED-Leisten vorn und LED-Rückleuchten.
Mercedes konzentriert sich auf technische Frischzellen
In puncto Optik hat es sich damit weitgehend. Ansonsten konzentriert sich Mercedes auf technische Frischzellen. Alle Assistenzsysteme, die dem E-Klasse-Fahrer zur Seite stehen, halten nun auch in der S-Klasse Einzug. Am Chassis wurde ebenfalls gefeilt: Das ABC-Fahrwerk (Serie im S 600) bekommt als zusätzliche Funktion eine Seitenwindstabilisierung, und die Elektronik fördert die Agilität, indem sie bei forcierter Fahrt das kurveninnere Rad abbremst – die Hightech-Variante des alten Handbremsentricks. Außerdem kommt der Fahrer in den Genuss der Direktlenkung.

Bild: Werk
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