Fahrbericht Dodge Challenger SRT8
Feuerteufel

Wer beim neuen Viertelmeilen-Brandstifter Challenger SRT8 nach dem Normverbrauch fragt, hat das Auto grundlegend falsch verstanden. Im Challenger SRT 8 soll der Spurt auf die Viertelmeile nur 13,3 Sekunden dauern.
- Manuel Iglisch
Es war der Niedergang einer Ära. Anfang der 70er beschloss die US-Regierung strengere Abgasvorschriften und erhöhte die Steuern für großvolumige Motoren drastisch – das Todesurteil für den mächtigsten Motor der Muscle-Car-Geschichte war damit gefällt. Noch im gleichen Jahr verschwand der Hemi aus der Angebotspalette des Dodge Challenger. 37 Jahre später kommt nun wieder zusammen, was zusammengehört. Die Neuauflage des Challenger hat als SRT8 wieder einen Hemi unter der Haube. Mit einer Leistung von 426 PS liegt er dabei auf gleichem Niveau wie sein geschichtsträchtiger Vorgänger.
Ein Juwel des amerikanischen Motorenbaus

Bild: Werk
Ab Herbst 2008 ist alternativ ein manuelles Sechsganggetriebe lieferbar. Ansonsten kann der Challenger in Sachen Längsdynamik – wie erwartet – voll überzeugen. Erstaunlich ist allerdings, dass der Neue auch im Kapitel Kurvenperformance eine richtig gute Figur macht. Biegungen aller Art lassen sich zügig und weitgehend neutral durchfahren. Vorausgesetzt man kommt mit der wenig Rückmeldung bietenden Lenkung und dem allzeit vorhandenen Bumms des Motors klar.
Service-Links