Leasing ist für Firmen-, aber inzwischen auch für Privatkunden eine attraktive Alternative zum Barkauf oder zur Finanzierung. Sie mieten das Auto praktisch für eine bestimmte Zeit und geben es dann zurück. Der Wagen gehört nach Ablauf des Leasingvertrags und Zahlung der Leasingraten zwar nicht Ihnen, aber Sie müssen auch keine gewaltige Kaufsumme stemmen und könnten anschließend wieder ein neues Auto mieten. Doch das Leasing hat seine Tücken im Detail. Hier erfahren Sie, welche Leasing-Fehler Sie nicht begehen sollten:​

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Von niedrigen Leasingraten blenden lassen​

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Leasing: Kilometer- und Restwertleasing. Letztgenanntes ist in der Regel nicht besonders empfehlenswert. Auf den ersten Blick klingen die niedrigeren Raten überzeugend, doch am Ende müssen Sie einen teils überhöhten Restwert stemmen. Hier müssen Sie besonders vorsichtig sein: Denn oft ist das Auto nach dem Lesaing nicht mehr wirklich das wert, was zu Beginn als Restwert vereinbart worden ist. Ein zu hoch angesetzter Restwert kann dann zu einer Nachzahlung führen, insbesondere wenn zusätzliche Zahlungen aufgrund von hoher Kilometerleistung, Lackschäden oder anderen Abnutzungen anfallen. Was viele Kunden dann erst klar wird: Der vereinbarte Restwert ist fix und kann später nicht mehr verhandelt werden. Daher ist das Kilometerleasing, bei dem die Raten auf einer zuvor realistisch geschätzten jährlichen Fahrleistung basieren, deutlich vorteilhafter, weil besser planbar.​

Zu lange Laufzeit wählen​

Ist der Leasingvertrag unterschrieben, lässt sich die Laufzeit in aller Regel nicht mehr ändern. Also überlegen Sie vorher gut, wie lange Sie dieses Auto fahren möchten und müssen. Wollen Sie vorher aussteigen, bleibt Ihnen dann nur die Leasingübernahme durch eine andere Person. Das bedeutet: Jemand anderes muss Ihren Leasingvertrag – so wie er ist – übernehmen. Sie selbst müssen aber nach dieser Person suchen und dazu noch den Leasinggeber überzeugen, dieser Übernahme zuzustimmen. Wählen Sie die Leasingdauer also nicht zu lange, auch wenn dadurch die monatlichen Raten sinken. Normalerweise beträgt die Laufzeit 36 oder 48 Monate. Das ist eine absehbare Zeit und das Fahrzeug ist danach immer noch in einem guten Zustand.​

Auto nicht ausreichend versichern​

Wenn Sie ein neues Auto leasen, sollten Sie eine so genannte GAP-Versicherung abschließen. Sie schützt Sie vor einem – teiles extrem hohen – finanziellen Risiko, falls das Auto bei einem Unfall einen Totalschaden erleidet oder gestohlen wird. Die GAP-Versicherung ist eine Zusatzversicherung zur Vollkasko, die die Differenz zwischen dem aktuellen Marktwert des Fahrzeugs (Wiederbeschaffungswert) und der Summe der restlichen Leasingraten ausgleicht. Ohne diese Versicherung müssten Sie diese Differenz aus eigener Tasche zahlen. Leasinganbieter verlangen teilweise sogar eine GAP-Versicherung, eine Kaskoversicherung alleine reicht dann nicht.

Leasingvertrag vorschnell abschließen​

Einen Leasingvertrag vorzeitig zu kündigen, ist nicht vorgesehen. Sie müssen die Sache so durchziehen, wie Sie sie unterschrieben haben. Die einzige Lösung, falls das nicht mehr möglich ist: Die oben bereits erwähnte Übernahme des Leasingvertrags durch eine andere Person. Doch damit muss der Leasinggeber ebenfalls einverstanden sein. Sie haben kein Recht auf eine Übergabe des Vertrags. Deshalb sollte Ihnen bereits vor Abschluss klar sein, dass Sie erst mal eine gewisse Zeit an das Leasing gebunden sind.​

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Rückgabedokumente ungelesen unterschreiben​

Haben Sie keine Kaufoption vereinbart, geht der Wagen nach Ablauf des Leasingvertrags zurück an den Leasinggeber. Gelegentlich versucht dieser dabei, noch ein paar Einnahmen zu generieren. Er kann etwa fälschlicherweise Schäden in Rechnung stellen, die gar nicht vorhanden sind oder die als normale Abnutzung anzusehen sind. Darüber hinaus kommt es vor, dass Banken und Händler Kunden dazu drängen, angebliche Gutachten zu unterschreiben. Bevor Sie unterschreiben, sollten Sie immer alles in Ruhe durchlesen und sich Zeit lassen. Muss es angeblich möglichst schnell gehen, stimmt etwas nicht und Sie sollten skeptisch werden.​