FDP schlägt neues Verkehrskonzept vor
FDP fordert mehr Rechte für Autofahrer

– "Freie Fahrt für freie Bürger" lautete in den Siebzigern ein ADAC-Slogan. Das Motto könnte auch über einem aktuellen FDP-Beschluss stehen. Darin werden Erleichterungen für den Autoverkehr verlangt.
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(dpa/AUTO BILD/KI) Die FDP hat eine Reihe von Forderungen in ihrem verkehrspolitischen Konzept vorgestellt, die das Autofahren in deutschen Städten erleichtern sollen.
Ein zentrales Element dieses Konzepts ist die Schaffung kostenloser oder preiswerter Parkmöglichkeiten in Innenstädten, um diese für Autofahrer attraktiver zu machen. Der Generalsekretär der FDP, Bijan Djir-Sarai, betonte nach dem Beschluss des FDP-Präsidiums, dass die Partei eine Verkehrspolitik ohne ideologische Ausrichtung anstrebt und das Auto nicht benachteiligt werden solle.
Zyon Braun, der brandenburgische FDP-Chef, führte weiter aus, dass eine einseitige Politik gegen das Auto als Kulturkampf gegen die Lebensrealität der Menschen, insbesondere in ländlichen Regionen und Bundesländern wie Brandenburg, angesehen werden kann.
Freies Parken gegen Ausbluten der Innenstädte
Braun, der eine Arbeitsgruppe zum Thema Verkehrspolitik leitet, erklärte, dass Maßnahmen wie kostenfreies Kurzzeitparken oder ein bundesweites Parkmodell, ähnlich dem 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr, dazu beitragen sollen, den Städten zu helfen, die an Attraktivität verlieren.
Arbeiten an Baustellen rund um die Uhr
Neben diesen Vorschlägen enthält der Forderungskatalog der FDP auch die Ermöglichung des begleiteten Fahrens ab 16 Jahren, die Optimierung von Verkehrsflüssen durch digitalisierte Grüne Wellen und die Forderung, dass an Baustellen auch an Wochenenden, nachts und im Dreischichtbetrieb gearbeitet werden soll. Zusätzlich bekräftigt die FDP ihre bekannte Position gegen ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen.
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