Ferrari 365 GTB/4 "Daytona": Röntgenbild
Kommt 'n Ferrari zum Arzt

Ein Künstler steckt zehn Ferraris aus den vergangenen 50 Jahren in ein Mega-Röntgengerät. So soll eine Fotoreihe der besonderen Art entstehen.
- Stephan Bähnisch
(mit dpa) Zehn Ferraris aus den vergangenen 50 Jahren werden derzeit im bayerischen Fürth in ein Riesen-Röntgengerät gesteckt. Heute (29. Oktober 2014) werden erste Aufnahmen gezeigt. Der britische Röntgenkünstler Nick Veasey erklärt dann, was er mit den Bildern vorhat. Er und Forscher des Fraunhofer-Instituts machen derzeit das Fotoshooting für eine neue Bilderreihe des Künstlers. Für Kenner: Bei dem Auto handelt es sich um einen 365 GTB/4 "Daytona" aus dem Jahr 1969. Veasey will insgesamt zehn Ferraris aus den Jahren 1920 bis 1980 durchleuchten. Dafür muss er die Autos aber erst noch von Privatleuten oder Händlern organisieren. Der 52-Jährige stellt sich am Schluss eine Ausstellung vor, in der die Autos sowie ihr Röntgenbild in Originalgröße gezeigt werden. "Ich will zeigen, wie die Dinge funktionieren", sagte der Künstler. Einen kompletten Ferrari zu durchleuchten dauere etwa 40 Stunden, sagte eine Sprecherin des Instituts.
Bugatti Veyron gegen Ferrari La Ferrari im Sprintduell

Nackte Tatsachen: Die Röntgenaufnahme eines Ferrari 365 GTB/4.
Bild: dpa

Das riesige Röntgengerät ist seit 2013 im Betrieb und gehört zum Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen (ISS) in Fürth.
Bild: dpa
Service-Links