Ferrari 812 Superfast: Video, Unfall, Crash, Fail
Autoposer crasht 800-PS-Ferrari in 30er-Zone!
Ein Ferrari-Poser wollte mit seinen Fahrkünsten prahlen, filmte aus dem Cockpit mit. Das Video geht um die Welt, doch statt Fame hagelt es nun Spott und Häme.
Bild: Twitter/CrimeLdn
- Julian Rabe
Heckantrieb, 800 PS, kalte Reifen und ein rutschiger Untergrund – keine vielversprechenden Komponenten für eine flotte Beschleunigungsfahrt. Wenn dann auch noch überschaubares Talent und eine Kamera dazukommen, kann es eigentlich nur peinlich werden. Und das wurde es in diesem Fall auch, als ein Mann mit seinem 300.000 Euro teuren Ferrari 812 Superfast ins Geländer der Lambeth Bridge in London krachte. Das Video von dem Crash ging um die Welt, war doch der Unfallfahrer tatsächlich so freundlich, seine Brückentour mit einer Cockpit-Kamera zu filmen. Im nur wenige Sekunden langen Clip sieht man, wie der Italo-Sportler eine Ampel passiert und dann voll beschleunigt. In einer 30er-Zone! Es passiert, was passieren muss: Der brutale Heck-Punch bringt den Ferrari ins Schleudern und als der offenbar ungeübte Fahrer hart gegenlenkt, bricht er nach rechts aus und knallt in die Begrenzung!
Fahrer und Passanten blieben unverletzt
Zum Glück ist schnell klar, dass bei dem Aufprall nichts Schlimmeres passiert ist. Zwar wurden die Airbags ausgelöst, der Fahrer blieb aber unverletzt. Bevor das Video endet, sieht man noch, wie er sich abschnallt und dann die Kamera entfernt. Auch die Passanten blieben unbehelligt, einen Scooter-Fahrer sowie einen Fußgänger verfehlte der Ferrari-Poser nur knapp. Beschädigt wurden bei der ganzen Sache wohl nur der 800 PS starke Superfast und das Ego seines Fahrers. Denn der sammelt jetzt statt Fame nur Spott und Häme. In den sozialen Netzwerken machen sich die Leute über "einen weiteren Deppen" lustig, der "so schlau" ist, die Fahrhilfen auszuschalten und dann crasht, vermutlich "ohne das Speedlimit zu überschreiten". Der häufigste Rat der Community: "Lern fahren". Ob der Unfallpilot dem nachkommen wird, ist fraglich. Ziemlich sicher wird er aber keine Videos mehr aus dem Ferrari-Cockpit teilen. Die Londoner Polizei ermittelt.
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