Ferrari F40: Scheunenfund

Ferrari F40: Faszination, Preis

80-jähriger Petrolhead fährt seinen Ferrari F40 auch im Regen

Der 80-jährige Brite John Clower fährt seinen über eine Million Euro wertvollen Ferrari F40 regelmäßig. Das ist die Geschichte hinter diesem besonderen F40!
So einen Großvater hätten viele Kinder gerne! Der 80-jährige John Clower besitzt einen 478 PS starken Ferrari F40. Ein Auto, das heute für deutlich über eine Million Euro gehandelt wird. Das Besondere daran: John fährt seinen F40 so viel er kann, auch bei schlechtem Wetter!
Es gibt Sammler, die ihre Autos als reine Investments betrachten und sie aus Angst vor Steinschlägen oder Regen selten bis nie fahren. Und dann gibt es Männer mit Benzin im Blut, so wie den Briten John Clower. Der 80-Jährige ist Petrolhead durch und durch und besitzt neben einigen modernen Supersportwagen einen von nur 1315 gebauten Ferrari F40, den er so oft wie möglich fährt!
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Ein Ferrari als Investment

Kein typisches Bild: Ein 80-Jähriger in einem über eine Million Euro wertvollen Ferrari F40.

©youtube.com/thesupercardriver

Im neuen Video von "The Supercardriver" wird Johns Liebe zu Autos, im speziellen zu seinem F40, beleuchtet. Dabei kommt John, der schon seit Kindestagen ein Auto-Liebhaber ist, extrem bodenständig rüber und erzählt liebevoll von seinem F40. In aller Ruhe erklärt er wie es dazu kam, dass er sich einen Ferrari F40 kaufte. Auch bei John war der Hintergedanke ein Auto als Investment zu erwerben. Genau genommen hat ihn sein Sohn davon überzeugt, dass es besser sei einen klassischen Supersportwagen zu besitzen, den man fahren könne, der aber gleichzeitig auch an Wert gewinne, erinnert sich John. Trotz einer riesigen Auswahl an potentiellen Modellen fiel die Auswahl schnell auf die Marke Ferrari, im speziellen auf den F40 und den F50.

John schwankte lange Zeit zwischen einem Ferrari F50 und einem F40. Am Ende entschied er sich für den F40.

©Kevin Uy Courtesy of RM Sotheby's

Letztendlich entschieden sich John und sein Sohn trotz größerer Stückzahlen für den F40. Ganz einfach aufgrund der Popularität und des Ikonen-Status nicht nur innerhalb der Ferrari-Gemeinde. Bis heute haben die beiden Briten die Wahl nicht bereut, auch wenn der nur 349 Mal gebaute Ferrari F50 in der Zwischenzeit einen größeren Wertzuwachs erfahren hat.

2009 kaufte John seinen F40

Nur 1315 Ferrari F40 wurden gebaut, wovon rund die Hälfte in die USA gingen. Für UK waren nur rund 100 Stück vorgesehen. 

©Patrice Marker

Nach einigen Besichtigungen kaufte John seinen F40 im Dezember 2009 im Alter von 69 Jahren bei einem britischen Ferrari-Händler. Die Auslieferung fand auf der Rennstrecke in Silverstone statt, doch schon nach nur fünf oder sechs Runden musste Johns Traumwagen abgeschleppt werden. Der 2,9-Liter-V8-Biturbo lief nur noch auf einer Zylinderbank. Der Defekt wurde natürlich auf Händler-Garantie behoben und seitdem versucht John, an so vielen Events wie möglich teilzunehmen. So war er beispielweise beim 25-jährigen Jubiläum des Ferrari F40 in Silverstone, bei dem rund 65 unterschiedliche F40 vor Ort waren, nahm an zahlreichen Events von "Supercardriver", einem Club, in dem er seit 2012 Mitglied ist, teil und versucht auch sonst so oft wie möglich mit seinem über eine Million Euro teuren Ferrari F40 unterwegs zu sein und genießt dabei jeden Kilometer. Kein Wunder, denn schließlich ist sein F40 mit einem Tubi Style-Auspuff und ohne Kats ausgestattet: Als John zu Beginn des Videos auf regennasser Fahrbahn beschleunigt ist ihm die Freude auch nach elf Jahren mit dem F40 immer noch anzusehen!

Eine spannende Autosammlung

Dabei kann John auf eine beeindruckende Auto-Historie zurückblicken: Nachdem er in Teenager-Jahren mit dem Rallyefahren anfing, wechselte er relativ schnell zur Rundstrecke. Nach mehreren Triumph und Austin-Healey Sprite legte er eine lange Pause von mehr als 20 Jahren ein. Dann kehrte er mit einem BMW 3.0 CSL auf die Rennstrecke zurück und fing parallel an sich, zusammen mit seinem Sohn, unterschiedliche Sportwagen zu kaufen. Die Ferrari-Leidenschaft begann mit einem 550 Maranello worauf bis heute 15 weitere Modelle, unter anderem die limitierten Sondermodelle 430 Scuderia Spider 16M und ein 599 GTO folgten. Seit einigen Jahren interessiert sich das Vater-Sohn-Gespann auch für Lamborghini. Darunter ein Huracán, einer von nur 186 gebauten Murciélago SV und mehrere Aventador SV. Doch sein Favorit ist bis heute der Ferrari F40 und John ermuntert alle Besitzer ihre Autos so viel wie möglich zu fahren und jeden Kilometer zu genießen!

Ferrari F40: Scheunenfund

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