Flintstone Family Car: Auktion
Yabba Dabba Doo!

Das Flintstone Family Car aus dem gleichnamigen Kinofilm kommt unter den Hammer! Wer mitbieten will, muss sich am 27. Juli 2013 nach Kalifornien bemühen.
- Astrid Triebsees
Da schlagen nicht nur Kinderherzen schneller! Fred Feuersteins Auto aus dem Kinofilm "The Flintstones" ist zu haben! Am 27. Juli 2013 wird das renommierte US-Auktionshaus Mecum dieses Unikat im kalifornischen Santa Monica versteigern. Das 1994 eigens für den Film gebaute Flintstone Family Car verdankt seine Form einem Kunstharz-Gerüst, das mit Montageschaum verkleidet wurde. Seine Front ziert ein Ziegenkopf mit extra-großen Widderhörnen. Für die heimische Garage eignet sich das Flintstone Car allerdings nicht. Die Film-Ikone mit den Steinrädern ist nämlich knapp über drei Meter hoch. Nachdem das Steinzeit-Vehikel bei den Dreharbeiten ausgedient hatte, wurde es in seinem zweiten Leben als Werbeträger bei Paraden, Autoshows und Filmpremieren eingesetzt.
Klassiker des Auto-Kinos

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AUTO BILD KLASSIK präsentiert Filme, die jeder Autofan gesehen haben sollte. Viele gute Bekannte aus dem Bereich Grins&Gänsehaut sind darunter, aber auch sehenswerte Film-Sequenzen aus Klassikern, die ganze Autogeschichte(n) erzählen. Popcorn raus, Saal abdunkeln, Film ab!
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Über den Dächern von Nizza (USA 1955): Cary Grant, Grace Kelly, die Côte d’Azur und ein Sunbeam Alpine Mk I. Kann es noch schöner werden? Ja – wenn Grace Kelly richtig Gas gibt.
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Ronin (GB/USA 1998): 80 während der Dreharbeiten zerstörte Autos sprechen für sich. In "Ronin" werden Verkehrsregeln nicht immer eingehalten. Spektakuläre Verfolgungsjagden lassen den Atem stocken: Mercedes 450 SEL 6.9 und Audi S8 rasen durch die Gassen von Nizza, ein BMW M5 wirbelt in Paris Staub und Blech auf.
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Rocker (BRD 1971): Hamburger Kultfilm ersten Ranges. Zutaten: Rocker, Zuhälter, Azubi Mark Modschiedler und ein weißes Mercedes 300 Cabriolet. Die Straßenszenen in St. Pauli vergisst man genauso wenig wie die trockenen Sprüche der Laiendarsteller.
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Bonnie and Clyde (USA 1967): Die wahre Geschichte des Bleispritzen-Pärchens, das mindestens neun Morde und unzählige Überfälle verübte. Immer dabei bis zum letzten Kugelhagel, der Krimigeschichte schrieb: der Ford V8.
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The Fast and the Furious (USA 2001): Dominic Toretto (Vin Diesel) ist der Anführer einer Gang, die ihre Autos bei illegalen Straßenrennen verschleißen und im Verdacht stehen, mit geklauten Autoteilen zu handeln. Der Gang auf der Spur ist Ermittler Brian O’Conner (Paul Walker), der sich mit Toretto anfreundet und am Ende entscheiden muss: Job oder Freundschaft.
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Story und Charaktere spielen eine Nebenrolle, im Wesentlichen geht es um die aufwändig inszenierten Stunts und heiß gemachte Karren. Unter anderem mit dabei: Dodge Charger R/T, Ferrari F355, Mazda RX-7, Nissan Skyline, Honda S 2000, Toyota Supra.
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James Bond jagt Dr. No (GB 1962): Im ersten Bond-Abenteuer geht der Agent (Sean Connery) mit einem Sunbeam Alpine auf Verbrecherjagd – ganz ohne Gimmicks von "Q".
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Goldfinger (GB 1964): Der Aston Martin DB5 aus "Goldfinger" schrieb Filmgeschichte. Kaum ein Bond-Wagen hatte mehr Extras zu bieten. Auf der Zubehörliste: drehbare Kennzeichen, Radaranlage "Homer", Beifahrer-Schleudersitz, Reifen-Aufschlitz-Anlage, Ölsprühanlage und noch vieles mehr.
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Feuerball (GB/USA 1965): Auch in "Feuerball" kam der Aston Martin DB5 wieder zum Einsatz. Hier flüchtet Bond (Sean Connery) mit einem Jet-Pack, eine hübsche Beifahrerin wartet bereits am DB5. Neues Extra in Feuerball: ein Wasserwerfer am Fahrzeugheck.
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Man lebt nur zweimal (GB/USA 1967): In "Man lebt nur zweimal" ist Bond lediglich Beifahrer in einem nur 351-mal gebauten Toyota 2000 GT. Gimmicks: sprachgesteuerter Kassettenspieler, Fernseher, Kameras in den Kennzeichen und ein schnurloses Telefon. Das Cabrio wurde eigens für den Film gefertigt.
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Im Geheimdienst Ihrer Majestät (GB 1969): Auch im sechsten Bond-Abenteuer steuert der Agent einen Aston Martin. "Q" hat den Aston Martin DBS zwar nicht mit Extras ausgestattet, dafür kommt dem Sportwagen innerhalb der Filmserie eine einzigartige Aufgabe zu: Am Filmende dient der DBS als Hochzeitsauto, denn James Bond (George Lazenby) heiratet.
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Diamantenfieber (GB/USA 1971): Ein Ford Mustang Mach 1 ist das Auto von Bond-Girl Tiffany Case (Jill St. John) in "Diamantenfieber". Als Bond (Sean Connery) vor dem Sherrif in Las Vegas flüchten muss, fährt er auf den beiden rechten Rädern in eine Sackgasse – und kommt auf den linken Rädern wieder heraus. Ein legendärer Filmfehler.
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Ein spektakuläres Fluchtfahrzeug nicht nur auf der Erde: Bond flieht in "Diamantenfieber" aus einer Weltraum-Forschungsstation – mit einem Mondfahrzeug!
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Der Mann mit dem goldenen Colt (GB 1974): Aufsehen erregte ein spektakulärer Stunt in "Der Mann mit dem goldenen Colt" mit einem unscheinbaren AMC Hornet. Bei der Verfolgung des Bösewichts Scaramanga (Christopher Lee) ...
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... meistert Bond (Roger Moore) eine 360-Grad-Drehung um die Längsachse im Flug über eine zerstörte Brücke. Für zahlreiche Fans zählt dieser Auto-Stunt zu den besten der 007-Geschichte.
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Der Spion, der mich liebte (GB 1977): Beim Lotus Esprit S1 in "Der Spion, der mich liebte" hat "Q" sich selbst übertroffen: Der Lotus verwandelte sich innerhalb kürzester Zeit zum U-Boot! Für den Kampf unter Wasser war der Lotus mit Tiefensprengstoff, Torpedos und Boden-Luft-Raketen bestens gerüstet.
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In tödlicher Mission (GB 1981): Eine halsbrecherische Verfolgungsjagd ist im Bond-Abenteuer "In tödlicher Mission" zu sehen. Bond (Roger Moore) flüchtet im gelben Citroën 2CV, der für den Film präpariert wurde: Unter der Haube steckte der 54 PS starke Vierzylinder-Boxer aus dem Citroën GS.
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Der weiße Dienst-Lotus von Bond kommt nicht zum Einsatz, sondern zerstört sich selbst. Ein Autodieb schlägt die Seitenscheibe ein, obwohl ein Aufkleber auf die ungewöhnliche Diebstahlanlage hinweist. Daher weicht der Agent auf die Ente seiner Komplizin Melina (Carole Bouquet) aus.
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Dank der einfallsreichen Flucht-Route entlang griechischer Serpentinen entkommt Bond seinen Verfolgern. Unmittelbar nach Filmstart legt Citroën eine Sonderserie des 2CV auf: in gelber Lackierung mit aufgeklebten Einschusslöchern.
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Bonds offizieller Dienstwagen in Film zwölf ist ein Lotus Esprit Turbo. Ausnahmsweise hat der MI6 keine Gimmicks einbauen lassen. Während Sean Connery Aston Martin bevorzugte, sah man Roger Moore meist in einem Lotus.
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Der Hauch des Todes (GB/USA 1987): Neuer Bond, neues Auto: Timothy Dalton spielt 007 in "Der Hauch des Todes". Sein Fahrzeug: ein Aston Martin V8 Volante. Extras: Mechanismus zur Selbstzerstörungs, Raketenwerfer, Laserkanonen und Spikes. Seitliche Kufen und ein Raketenantrieb ermöglichten schnelle Fahrten im Tiefschnee!
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Goldeneye (GB/USA 1995): In "Goldeneye" gibt es ein Wiedersehen mit dem Aston Martin DB5 aus "Goldfinger" und "Feuerball". Der DB5 – am Steuer Pierce Brosnan – liefert sich ein spannendes Rennen mit einem Ferrari 355.
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Der offizielle Dienstwagen des MI6-Agenten in "Goldeneye" ist zum ersten Mal ein BMW: Der funkelnagelneue Z3 steht Bond für seine Ermittlungen zur Verfügung – und garantiert BMW damit weltweite Modell-Bekanntheit binnen kürzester Zeit.
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Kein offizieller Dienstwagen von James Bond, aber einer, der nicht aufzuhalten ist: In "Goldeneye" verfolgt James Bond den Bösewicht General Ouromov (Gottfried John) mit einem Panzer der russischen Armee. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd quer durch Sankt Petersburg.
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Der Morgen stirbt nie (GB/USA 1997): In seinem 18. Filmabenteuer fährt James Bond in einem BMW 750 iL seinen Widersachern davon. Specials: Fernsteuerung via Handy, Titanpanzerung mit Elektroschock-Abwehr, Raketenwerfer unter dem Dach, selbstfüllende Reifen und eine Metall-Säge unter dem BMW-Zeichen.
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Die Welt ist nicht genug (GB/USA 1999): In drei von vier Filmen mit Bond-Darsteller Pierce Brosnan kommen BMW zum Einsatz. Der BMW Z8 aus "Die Welt ist nicht genug" hat die typischen Bond-Extras: Titan-Panzerung, Fernsteuerung, seitliche Raketenwerfer – und sechs Getränkehalter.
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Bond-Filme werden mit großem Aufwand gedreht: Allein die Produktion von "Die Welt ist nicht genug" verschlang 135 Millionen Dollar. Bei dem Budget spielt es kaum eine Rolle, dass ein BMW Z8 in zwei Teile zersägt wird.
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Stirb an einem anderen Tag (GB/USA 2002): 2002 kam der 20. Bond-Film in die Kinos: Zu dem Jubiläum ließ es sich Aston Martin nicht nehmen, nach drei Filmen Abstinenz endlich wieder den Dienstwagen des Agenten zu stellen. James Bond (Pierce Brosnan) seine Gegner mit einem 450-PS-starken Aston Martin Vanquish ab.
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2002 feierte man den 20. Bond-Film und auch das 40-jährige Bestehen der 007-Filmserie. Anlässlich dieses Jubiläums war der Film gespickt mit Zitaten und Anspielungen auf ältere Bond-Abenteuer. Eine davon: Der Vanquish trägt das gleiche Silber wie der DB5 aus "Goldfinger".
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In einer zugefrorenen Eislagune in Island wurde eine actionreiche Verfolgungsjagd abgedreht. Der Aufwand war enorm, die Drehzeit für diese Szene betrug drei Wochen. Bond flüchtet mit seinem Dienst-Vanquish vor seinem Gegenspieler Zao (Rick Yune) im Jaguar XKR.
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Um auf dem Eis fahren zu können, hat "Q" den Aston Martin mit Spikes ausgestattet. Neben der üblichen Agenten-Ausstattung wie Stinger-Raketen in der Frontschürze oder Maschinenpistolen besitzt dieser Bond-Wagen ein unter Bond-Fans umstrittenes Extra: Auf Knopfdruck lässt er sich unsichtbar machen.
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Casino Royale (GB/USA 2006): Im 2006er-Streifen "Casino Royale" wechselt der Bond-Darsteller, nicht jedoch Bonds Automarke: Daniel Craig fährt im 21. Film einen Aston Martin DBS. Da zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch kein Exemplar des neuen Modells zur Verfügung stand, wurden einige Aston Martin DB9 für den Film umgebaut.
Bild: Hör Zu

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Der Aston Martin DBS hat weder Raketen noch Wendekennzeichen, dafür aber eine medizinische Notausrüstung mit Defibrillator und Antidot-Ampullarium. Bei einer Verfolgungsfahrt überschlägt sich der DBS sieben Mal. Dafür wurde der Stuntman mit dem "World Stunt Award" ausgezeichnet.
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Ein Quantum Trost (GB/USA 2008): James Bond (Daniel Craig) greift im 22. Filmabenteuer zu Bewährtem: Verfolgern entflieht er wieder mit einem Aston Martin DBS.
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Bullitt (USA 1968): Der Film mit der besten Auto-Verfolgungsjagd und der Film mit dem stilsichersten aller Schauspieler in der Hauptrolle! Das ist "Bullitt": Lieutenant Frank Bullitt (Steve McQueen) vom San Francisco Police Department soll einen Kronzeugen beschützen. Als der stirbt, ermittelt er und zieht am Ende die bösen Jungs aus dem Verkehr.
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Lieutenant Bullitt fährt diesen dunkelgrünen 68er Ford Mustang GT, der so klingt, als könnte man damit die 24 Stunden von Le Mans gewinnen. Und er liefert sich mit zwei Killern in einem schwarzen Dodge Charger die spektakuläre zehnminütige Verfolgungsjagd quer durch San Francisco. Anschnallen, festhalten und mitfahren!
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The French Connection (USA 1971): "Und die Großen lässt man laufen" ist die Erkenntnis dieses packenden Thrillers, fantastisch besetzt mit Gene Hackman als jagender und gehetzter Drogenfahnder Doyle.
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Fluchtweg St. Pauli (BRD 1971): Die Story von Kain und Abel im Hamburg der frühen 70er, Heckflossen-Taxis, Kreischgitarren – und am Ende eine lange Verfolgungsjagd mit Simca Aronde Cabriolet. Solide Arbeit.
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Starksy & Hutch (USA 2004): Die Actionkomödie persifliert die gleichnamige TV-Serie (1975–1979). Zwei schräge Cops lösen ihren ersten gemeinsamen Fall: 70er-Feeling mit Minipli, Disco-Style, Cheerleaderin – und 430 PS starkem Ford Gran Torino.
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Der Tod eines Killers (USA 1964): Harter Thriller, an dem der Dreck der Rennstrecke klebt. Sixties-Racing, gepaart mit großen Gefühlen und kalter Gewalt. Viele berühmte Namen (Angie Dickinson, John Cassavetes, Lee Marvin, Ronald Reagan). Geheimtipp!
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Ein achtbarer Mann (BRD/I 1972): Das Drehbuch ist nicht der Rede wert – aber da hat es noch diese absurde Endlos-Verfolgungsjagd durch Hamburg: Unter anderem verröcheln Plymouth Belvedere, Opel Admiral, Citroën ID Break.
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Grand Prix (USA 1966): Atemberaubende, damals revolutionäre Perspektiven, mehrere Einstellungen gleichzeitig auf der Leinwand: vielleicht der beste Formel-1-Spielfilm aller Zeiten. "Egal wie, wichtig ist nur der Sieg."
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Driven (USA 2001): Sylvester Stallone schrieb das Drehbuch, und entsprechend actiongeladen geht es zu auf der Piste. Mix aus US-Cartszene und Formel 1, Fahrer (unter anderem Til Schweiger) sind die Guten, Teamchefs die Bösen (unter anderem Burt Reynolds im Rollstuhl).
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Le Mans (USA 1971): Der Rennfilm schlechthin. Le Mans, McQueen, Gulf, Porsche – vier Legenden auf dem Gipfel der Coolness, 104 Minuten lang. Steve McQueen liebte nur eines mehr als Schauspielerei: Motorsport. Mit diesem Film setzte er seiner Leidenschaft ein Denkmal – ohne Rücksicht auf die Kosten, die aus damaliger Sicht immense neun Millionen Dollar betrugen.
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American Graffiti (USA 1973): Ach, die Fifties. Schmalztollen, Blubber-V8 und DJ Wolfman Jack. Eine Handvoll Youngsters am letzten Abend ihrer Jugend: Was anfangen mit dem Leben? Toll auch für Nostalgiker über 20.
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Die Dinge des Lebens (F/I/CH 1970): Ganz groß ist der Zeitlupen-Crash mit Michel Piccoli in der Giulietta Sprint. Noch größer: Romy Schneider, das Paris der 60er, die Reflexionen über Menschen und ihr Zusammenleben.
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Harold und Maude (USA 1971): Was ist schräger? Dass ein 18-Jähriger eine 79-Jährige liebt oder dass er seinen Jaguar E-Type zum Leichenwagen umbaut? Diese anarchistische, weise Komödie pfeift auf Konventionen!
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Gran Torino (USA 2008): Verbitterter alter Rassist und Vietnam-Verteran rettet jungen Asiaten vor Straßengang und bezahlt dafür teuer: Clint Eastwoods Abgesang auf das gestrige Amerika wird durch den bildschönen 1972er Ford Gran Torino überhaupt erst möglich.
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Ein Mann und eine Frau (F 1966): Klingt nach Romanze. Ist es auch, aber ebenso ein genialer Autofilm, nicht nur für Ford-Mustang-Fans. Rennfahrer Jean-Louis zwischen PS und seiner großen Liebe Anna.
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Fahrstuhl zum Schafott (F 1958): Grobkörniger Schwarz-Weiß-Krimi, Wegbereiter der Nouvelle Vague, mit Jeanne Moreau, die nachts durch Paris irrt – und mordsmäßig ins Licht gerücktem 300-SL-Flügeltürer.
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In jenen Tagen (Deutschland 1947): Eine Opel Olympia Cabrio-Limousine wird verschrottet – und erzählt die bewegenden Geschichten seiner sieben Vorbesitzer aus der NS-Zeit. Der Opel erlebt die Machtergreifung Hitlers, die Reichspogromnacht, die Ostfront in Russland. Am Ende seiner Tage erkennt der Olympia: "Die Menschlichkeit war stärker als die Zeit".
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Denn Sie wissen nicht was Sie tun (USA 1955): Der Film zeichnet den Verständnisgraben zwischen Teenagern, die Dummheiten machen, und Eltern, die nichts begreifen. Jim Stark (James Dean) verliert die Mutprobe im "chicken run", dem Hasenfußrennen mit gestohlenen Autos, gewinnt aber sein ansonsten so orientierungsloses Leben.
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Tucker – Ein Mann und sein Traumauto (USA 1988): Preston Tucker (Jeff Bridges) ist ein Idealist und besessen davon, das modernste und sicherste Auto der Welt zu bauen. Der biografische Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der seinen amerikanischen Traum verwirklichen möchte. Der Tucker Torpedo wird jedoch nur 51-mal gebaut.
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Die Reifeprüfung (USA 1967): Der Streifen um Ben, der erst Mrs. und dann Miss Robinson liebt, gilt als erstes Beispiel für professionell eingefädeltes Product Placement im Film: Der Alfa Spider Duetto erlangte so Kultstatus.
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Taxi Driver (USA 1976): Der New Yorker Taxifahrer Travis (Robert de Niro) fährt jeden, egal ob Prostituierte oder Präsidentschaftskandidat. Auch in die Bronx, tags wie nachts. "Gottes einsamster Mann" steuert einen Checker Marathon Cab durch die dunklen Gassen der Mega-City und schmiedet dabei blutige Pläne: Er will New York von seinem Abschaum befreien.
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Night on Earth (USA 1991): Tom Waits' Musik rumpelt im selben Takt durch diesen wunderbaren Film wie die Taxis, die uns zu Menschen und ihren Schicksalen befördern – großartig!
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Absolute Giganten (BRD 1999): Drei beste Freunde, eine durchzechte Nacht in Hamburg, unterwegs in einem 1974er Ford Granada GXL Coupé, den sie beim Kickern beinahe verzocken.
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Die Ferien des Monsieur Hulot (F 1953): Herr Hulot knattert im 1924er Amilcar ans Meer und bringt alles durcheinander. Raffinierter Humor fast ohne Worte – und herrliche Musik von Alain Romans.
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Jonas (BRD 1957): Die Großstadt als Irrgarten des vereinsamten Nachkriegsmenschen: deutscher Avantgardefilm, gedreht im Stuttgarter Innenstadt-Alltag von 1957. Aha-Erlebnis: So mutig konnten die 50er sein!
Bild: Filmverleih

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Batman (USA 1989): Düstere Wiedergutmachung für das Klamauk-Fledermäuschen der 60er. Bruce Wayne an Bord eines bis an die Zähne bewaffneten Batmobils mit Turbinenantrieb. Schlechte Karten für den "Joker".
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Metropolis (D 1927): Bis 1927 teuerstes Werk der Filmgeschichte, Stummfilm-Science-Fiction mit oft zitierter Bildsprache, abenteuerliche Restaurierung – ja, haben wir mitgekriegt bei der neuen "Uraufführung" im Februar 2010. Mit den verschollen geglaubten Sequenzen sind übrigens mehr Rumpler-Tropfenwagen zu sehen.
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Nicht nur werden, wie bekannt, zwei der stromlinienförmigen Autos (1921 von Edmund Rumpler präsentiert) auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nein: Jetzt sieht man auch einen Parkplatz mit den futuristischen Wagen und Georgy am Steuer.
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Christine (USA 1983): Horror in Blech: Schon beim Bandablauf in Detroit 1957 hackt die Motorhaube des rot-weißen Plymouth Fury einem Arbeiter die Hand halb ab. 20 Jahre und eine Kohlenmonoxid-Leiche später rettet der pubertierende Arnie die runtergekommene Christine vor der Presse. Ihr kaltes Blechherz macht ihn zu einem Mittäter diverser Todesfälle.
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Erst ein Radlader beendet ultimativ das Entknautschungstalent der roten Bestie.
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Autos die Paris auffraßen (Australien 1974): Ein Stachelkäfer, ein 58er DeSoto Firesweep und diverse Holden terrorisieren das australische Städtchen Paris. Zum Schreien – vor Angst und Vergnügen gleichzeitig.
Bild: AUTO BILD

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Bang Boom Bang (BRD 1999): Fette Ruhrpott-Klamotte. Legendäre Szene: Dauerkiffer Kek (Oliver Korittke) schleift mit seinem Knudsen-Taunus (Kennzeichen DO-PE 69) einen geklauten Tresor hinter sich her und wird dabei geblitzt.
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"Is' der geil! Junge ich sach' dir, da tippse nur einmal ganz vorsichtig aufs Gas und 'Pang!' hasse die Schallmauer durchbrochen." Die Rede ist vom Mercedes SEC der Baureihe 126, dem Traumauto von Bankräuber Kalle Grabowski (Ralf Richter).
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Charlie staubt Millionen ab (GB 1969): Meisterdieb Charlie zieht einen Goldraub durch, trickst sogar die Turiner Mafia aus: mit einem durch drei Mini Cooper S spektakulär inszenierten Verkehrschaos. 2003 neu verfilmt.
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Blues Brothers (USA 1980): Das groovt! Schwarzer Humor, Hut und Ray-Ban, R & B und 20 geile Minuten, in denen sich Geschwader von Polizeiautos auf der Jagd nach dem 74er Dodge Monaco-"Bluesmobil" verschrotten.
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Auf dem Highway ist die Hölle los (USA 1981): Und wie. Stunts und Verfolgungsjagden quer durch die USA. Burt Reynolds fährt denselben Dodge-Krankenwagen, der schon beim echten Cannonball mitraste.
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Die Drei von der Tankstelle (D 1930): Die Leichtigkeit dieses Streifens war für die Nazis unerträglich. Sie verboten den UFA-Erfolgsfilm im Jahr 1937. Doch ewige Jugend haben sich "Die Drei von der Tankstelle" bis heute bewahrt. Das mag an zeitgeschichtlichen Ähnlichkeiten liegen, die Komödie im Operettenstil spielt mitten in einer Weltwirtschaftskrise.
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Die Handlung ist schlicht, das war schon zu Uropas Zeiten ein Rezept für große Erfolge, aber die Darsteller machen das wett. Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Oskar Karlweis spielen Schnösel, die ihr Vermögen verlieren und vom letzten Geld eine Tankstelle eröffnen. Sie lachen die Pleite einfach weg.
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"Die drei Tankjungens werden sicher populär werden, ihr Frohsinn wirkt ansteckend", schrieb ein Kritiker zur Premiere im September 1930. Tipp für Nostalgiker: Noch heute steht am früheren Drehort in Berlin (Zehlendorf, Lindenthaler Allee 42) eine Tankstelle.
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Theo gegen den Rest der Welt (BRD 1980): Theo (Marius Müller-Westernhagen) lässt sich während der Pinkelpause den Sattelzug mit Volvo-Zugmaschine klauen. Die Verfolgungsjagd im klapprigen Peugeot 404 Kombi bildet den gesamten Autobestand der 70er-Jahre ab.
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Zurück in die Zukunft (USA 1985): Der mit "Fluxkompensator" zur Zeitreisemaschine geadelte DeLorean DMC-12, Bj. 81, der Marty McFly ins Jahr 1955 befördert, wurde oft zum besten Filmauto aller Zeiten gekürt.
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Das Mädchen Rosemarie (BRD 1958): Eigentlich kein Komödienstoff, der elende Tod des Callgirls Rosemarie Nitribitt. Dass den Deutschen das Lachen nicht im Halse stecken blieb, sagt viel über die bleierne Zeit der 50er. Die Filmsatire mit Nadja Tiller als SL-Kurtisane wollte böse sein und zeigt doch stolz die Prestigeobjekte des Wirtschaftswunders – darunter natürlich der 190 SL.
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Neben dem 190 SL kommen viele andere Klassiker mit Stern im Film vor. Die musste sich das Filmteam damals von privaten Besitzern leihen: Mercedes verweigerte jede Zusammenarbeit. Zum Trost gab's internationalen Ruhm: In Amerika räumte Rosi 1958 einen Golden Globe ab.
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Go Trabi Go – Die Sachsen kommen (D 1991): Auf den Spuren von Goethes "Italienischer Reise" rumpelt Familie Struutz im Trabi nach Neapel. Reichlich Ost-Klischees.
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Manta Manta (D 1991): Der junge Til Schweiger ist Bertie, der seinen getunten Manta fast mehr liebt als Uschi, seine Friseusen-Freundin. Für ein Rennen gegen einen viel stärkeren Mercedes 190 E setzt er das gesamte Ersparte aufs Spiel. Ey, boah, ey!
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Dick und Doof (USA 1926-1956): Stan Laurel und Oliver Hardy spielten zwar meist arme Schlucker, aber irgendwie schafften es die beiden Slapstick-Ikonen in diversen Stumm- und Tonfilmen, an ein Ford Model T zu kommen. Die Tin Lizzy galt schon in den 20er-Jahren als veraltet, ließ Stan und Ollie also in den späten 20er-, frühen 30er-Jahren rückständig aussehen.
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Besonders witzig ist einer ihrer letzten stummen Kurzfilme, "Das große Geschäft" ("Big Business", 1929), wo sie als fahrende Händler an Haustüren Weihnachtsbäume verkaufen wollen und ein erboster Kunde ihnen Zug um Zug das Auto zerpflückt, während sie dessen Haus demolieren – bis alle heulen.
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Natürlich die Autofahrer (BRD 1959): Heinz Erhardt als autofeindlicher Wachtmeister Dobermann, gedreht 1959 in Göttingen und Kassel, macht auch noch Spaß, wenn man jeeeeden Gag schon mitsprechen kann.
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Tschitti Tschitti Bäng Bäng (GB/USA 1968): Vorbild für Ian Flemings Kinderstory um ein alleskönnendes Fantasieauto (Basis: wahrscheinlich Crossley) waren Graf Zborowskis Rennwagen mit Mercedes-Flugzeugmotoren (1920).
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Little Miss Sunshine (USA 2006): Im klapprigen T2 fährt die schräge Familie Hoover quer durch die USA. Auszug der Probleme an Bord: selbst auferlegtes Schweigegelübde, Selbstmordversuch, Heroinsucht. Der VW hält übrigens durch, Opa nicht. Zwei Oscars.
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Cars (USA 2006): Die von den Pixar-Studios animierte Geschichte von Rennwagen Lightning McQueen und seinen Freunden ist der einzige Film der Kinogeschichte, in dem nur Autos mitspielen. Das fulminante Ergebnis jahrelanger Recherchen von 850 Filmschaffenden.
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Wie bewegt sich ein Porsche, der durch ein Schlagloch fährt? Wie wirkt Scheinwerferlicht auf nassem Asphalt? Wie schimmert ein hellgelber Fiat 500 im Licht der untergehenden Wüstensonne? Selbst einer der schnellsten Computer der Welt braucht zwischen sechs und 90 Stunden für ein einziges Bild – eines von über 167.000!
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Am Ende kam die perfekte Illusion einer Welt der Autos. Belohnt mit Golden Globe und Oscar-Nominierung. 2011 bringt Pixar die Fortsetzung in die Kinos.
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Ein toller Käfer (USA 1968): Seit 1968 spielt Herbie mit überdurchschnittlichen Kräften die Hauptrolle in sechs Filmen und einer TV-Serie. Er hat liegende Scheinwerfer, die Nummer 53 – und läuft und läuft und läuft und ...
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Lohn der Angst (F 1953): Der Film ist so spannend wie sein Thema, zwei Lkw-Ladungen Nitroglyzerin über 500 Kilometer schlechte Straßen zu transportieren. Einer der Laster liegt noch immer am Drehort bei Nîmes.
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Thelma und Louise (USA 1991): Den sollten Frauen mit ihrer Freundin gucken, nicht nur wegen Brad Pitt. Vor grandioser Grand-Canyon-Kulisse geben Geena Davis und Susan Sarandon im 66er Ford Thunderbird Gas, hinein in die allerletzte Freiheit.
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Fluchtpunkt San Francisco (USA 1971): Ein 1970er Dodge Challenger R/T, am Steuer Ex-Rennfahrer Kowalski, 15 Stunden Zeit für die Strecke Denver-San Francisco: Ein wildes Rennen gegen Gesetz und Polizei beginnt.
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Atemlos (USA 1983): Jesse (Richard Gere) klaut einen Porsche 356, rockt am Steuer zu Jerry Lee Lewis und erschießt auf dem Weg zu seiner Freundin Monica (Valérie Kaprisky) einen Cop. Er flüchtet – mal im 59er Caddy, mal im 55er T-Bird.
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Nachts auf den Strassen (BRD 1951): Die junge Hildegard Knef und der blonde Haudegen Hans Albers, das ist schon mal ein reizvolles Kinopaar, aber das Filmprogramm von 1951 nennt "in weiteren wichtigen Rollen: der Fernlastzug und die Autobahn". Mit seinen Actionszenen, zahlreichen Nachtaufnahmen und viel nassem Asphalt wirkt der deutsche Krimi betont amerikanisch.
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