Video: Ford Focus C-Max
Gebrauchtwagen-Tipps
Kombi? Für moderne Familien mittlerweile fast ein Fremdwort. Van, SUV,
Crossover – so heißen die Familienautos heute. Seit 2003 mischt auch
Ford bei den kompakten Vans mit. Mit dem
Focus C-Max, der auf der Basis des ein Jahr später vorgestellten
Focus II erscheint. Und der hat es in sich: Nie fuhr ein Van dynamischer, nie ging er flinker ums Eck. Beim Raumkonzept ging es
Ford nicht darum, möglichst viele Sitzplätze zu schaffen, sondern vier Personen komfortabel unterzubringen. Das Sitzkonzept ähnelt dem des
Opel Meriva. So kann der Mittelsitz weggeklappt werden, die äußeren hinteren Sessel lassen sich nun diagonal verschieben. Sie rücken dadurch näher zusammen und fahren weiter nach hinten – das bringt mehr Beinfreiheit, aber auch weniger Kofferraum.Bei den Antrieben solide Hausmannskost: Die Motoren reichen vom 1,6-Liter-Diesel mit 90 PS bis zum Zweiliter-Benziner mit 145 PS. Die Erdgas- und Bioethanol-Versionen sind sehr selten. Der Basis-Benziner 1.6 mit 100 PS hat vor allem bei voll beladenem Auto große Mühen und verbraucht dann rund zehn Liter. Ein weiterer Nachteil: Sein Getriebe ist kurz übersetzt, bei 100 km/h zeigt der Drehzahlmesser schon 3000/min. Das hohe Drehzahlniveau ist vor allem auf der Autobahn nervig. Beste Wahl ist der 2.0 TDCi mit 136 PS, Partikelfilter und Sechsgangschaltung. Neben der souveränen Kraftentfaltung überzeugt auch der zurückhaltende Motorlauf und der niedrige Verbrauch von rund sieben Liter Diesel. Vorsicht bei den 1.6 TDCi: Sie neigen zu Turboladerschäden.Ein Familienvan muss vor allem sicher sein. ESP gibt es von Anfang an serienmäßig, und acht Airbags schützen die Insassen. Beim Euro-NCAP-Crashtest 2003 erhielt der
C-Max vier Sterne.