Formel 1: „Gieriger“ Vettel im Glück
Vettel: „Ich habe mich schon geärgert“

Sebastian Vettel rast auch in Baku zur Pole, macht auf dem Weg dahin aber einige Fehler. Wie der Ferrari-Star seinen Samstag erlebte:
- Frederik Hackbarth
Sebastian Vettel ist Perfektionist durch und durch. Wenig überraschend also, dass der Deutsche auch nach seiner Pole in Baku noch etwas auszusetzen findet an seiner Leistung. „Mein erster Run in Q3 war schon ziemlich gut, aber es war noch bisschen was drin im Mittelsektor. In Kurve sechs und elf war ich etwas zu gierig und bin dann zu weit rausgekommen.“

Am Ende stand Vettel vor beiden Mercedes-Piloten
Die Konsequenz: Eine Bodenwelle bestraft Vettel. „Als ich die getroffen habe, haben die Vorderräder blockiert und ich habe mich verbremst.“ Vettel fliegt auf die Mauer zu. „Ich musste mich entscheiden, ob ich in den Notausgang gehe oder es so versuche. Es hat gerade so gereicht, aber die Runde war natürlich im Eimer.“ Der Deutsche ist dann unsicher, ob er damit die Pole verspielt hat. „Ich wusste ja nicht, was um mich herum passiert und habe mich schon ziemlich geärgert. Umso größer war dann die Freude, als sie mir am Funk gesagt haben, dass ich auf Pole stehe.“
Bedanken muss sich Vettel dafür nicht nur bei seinem Team - „sie haben das Auto heute sehr gut hingekriegt“ - sondern auch bei Teamkollege Kimi Räikkönen. Der Finne wirft, bereits mit zwei Sektorbestzeiten im Gepäck, die Pole in Turn 16 weg. „Ich hatte heute den Speed, aber in der letzten Kurve ist mir das Auto quergegangen, dabei habe ich mein ganzes Tempo verloren. Ohne den Fehler wäre ich natürlich in einer viel besseren Position“, stellt Räikkönen angefressen fest.

Die Freude war groß nach Vettels dritter Pole in Folge
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