Formel 1: Aero-Änderungen für 2019
Todt kontert Horners Beschwerde

Die Formel 1 ändert 2019 Front- und Heckflügel, um für mehr Überholmanöver zu sorgen. Von Red Bull kommt Kritik, Jean Todt beschwichtigt.
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Die Formel 1 wird 2019 langsamer. Um bis zu 1,5 Sekunden pro Runde werden die Autos eingebremst. Grund sind aerodynamische Änderungen, die das Überholen einfacher machen sollen: Vereinfachte Frontflügel mit größerer Spannweite sowie breitere und tiefere Heckflügel sollen für mehr Action sorgen.

FIA-Präsident Jean Todt zu Besuch in Barcelona
Horner weiter: „In Melbourne und Barcelona wurde noch nie viel überholt. Ansonsten hatten wir doch dieses Jahr drei tolle Rennen. Man sollte sich lieber die Strecken oder die Reifen anschauen, als den Teams jetzt wieder so eine Mammutaufgabe aufzuladen.“

Viel überholt wird in der F1 akutell nur beim Start
FIA-Präsident Jean Todt verteidigt die bereits abgesegneten Änderungen ebenfalls: „Wenn man merkt, dass etwas schlecht läuft, sollte man eine Lösung finden. Wir alle wollen eine bessere Show und einen besseren Sport, deshalb haben wir jetzt etwas unternommen.“

Tombazis kennt Todt noch von seiner Zeit bei Ferrari
Auch den Vorwurf, dass es keine Beweise für den gewünschten Effekt der Änderungen gibt, will Todt nicht stehenlassen: „Wir haben mit vielen relevanten Ingenieuren gesprochen und gefragt, was man machen kann, damit der Sport besser wird. Das sind die Vorschläge. Nikolas Tombazis (FIA-Aero-Chef; d. Red.) wird sich auch weiterhin mit den Teams und Ingenieuren austauschen, um die Regeln zu optimieren.“
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