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Formel 1: Als Vettel-Nachfolger 2021?

Ferrari-Teamchef flirtet mit Hamilton

Die Ferrari-Stars stehen weiter unter Beobachtung: Was Sebastian Vettel zum Brasilien-Crash sagt und welches Druckmittel Teamchef Mattia Binotto jetzt hat.
Nicht nur durch die Regelrevolution 2021 wird alles anders in der Formel 1. Zahlreiche Top-Piloten sind für übernächste Saison noch ohne Vertrag - somit könnte erstmals seit Jahren richtig Bewegung in den Fahrermarkt kommen.
Das heißeste Gerücht im Fahrerlager, über das ABMS bereits am Rande des Brasilien GP vor zwei Wochen berichtete: Lewis Hamilton liebäugelt mit einem Wechsel zu Ferrari, um dort seine Karriere ausklingen zu lassen und damit das zu vollenden, was seinem großen Idol Ayrton Senna durch den tödlichen Unfall in Imola 1994 verwehrt blieb (alle Hintergründe hier).
Ausgerechnet Ferrari-Teamchef Mattia Binotto heizt die Gerüchte nun an. "Lewis ist sicherlich ein herausragender Fahrer, er ist fantastisch. Zu wissen, dass er 2021 verfügbar ist, kann uns nur glücklich machen", erklärt Binotto mit Blick auf den sechsfachen Weltmeister.

Löst Binotto Ferraris Zwist ganz anders als gedacht?

Der Ferrari-Teamchef betont mit Blick auf Ferraris Fahrerwahl für die Zukunft aber auch: "Ehrlich gesagt ist es noch zu früh für irgendeine Entscheidung. Wir sind zufrieden mit den Fahrern, die wir haben. An einem gewissen Punkt nächste Saison werden wir sicher anfangen zu reden und dann verstehen, was zu tun ist", so Binotto.
Soll heißen: Viel wird davon abhängen, wie sich das zuletzt immer weiter zugespitzte Stallduell zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc 2020 entwickelt. Nach ihrem Teamkollegen-Crash zuletzt in Brasilien, gehen die Scuderia-Stars beim F1-Finale wieder auf Kuschelkurs.
Nachdem am Donnerstag bereits Leclerc von der Aussprache mit Vettel berichtet hatte (hier nachlesen), erklärt am Freitag auch der Deutsche: "Das Wichtigste ist, dass wir zwei keine Probleme miteinander haben. Wir haben direkt nach dem Rennwochenende telefoniert und sind unsere Ansichten noch einmal durchgegangen."
Wer dabei wen angerufen hat, will Vettel nicht verraten. "Das ist doch egal. Ich denke, wir hatten beide das gleiche Gefühl, waren beide nicht glücklich mit dem Ausgang." Auch bei der Schulfrage sieht es Vettel ähnlich: "Die jetzt hin und her zu schieben, bringt nichts." Viel wichtiger ist für ihn: "Wir haben beide draus gelernt und schauen, dass es nicht wieder vorkommt. Ich denke auch, dass das möglich ist, denn der Respekt ist da. Es ist nicht so, dass der eine dem anderen was Böses will."
Klingt ganz so, als könne Binotto seine beiden Streithähne doch noch zur Raison bringen. Mit der Drohung Hamilton hat der Ferrari-Boss ohnehin das stärkste Argument in der Hinterhand...

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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