Formel 1: Angst-Attacke in Mexiko
Zwei Horror-Clowns für Rosberg

Lewis Hamilton braucht beim Mexiko GP Schützenhilfe: Können Red Bulls Maskenmänner Rosberg gefährlich werden - oder hilft eine Allianz über den Wolken?
Bild: Picture-Alliance / Nico Rosberg
- Frederik Hackbarth
Knallharte Ansage von Lewis Hamilton beim Betrachten der Zeiten am Freitag in Mexiko: „Ich hoffe Ferrari kann die gute Pace beibehalten. Es wäre toll, wenn sie da vorne mit uns mitmischen, genauso wie Red Bull.“ Hamilton drückt der Konkurrenz die Daumen! Dem Mercedes-Vorstand dürften diese Aussagen kaum gefallen. Doch klar ist auch: Im WM-Kampf ist sich jeder selbst der Nächste. Hamilton braucht dringend Schützenhilfe gegen Rosberg.

Zum Fürchten: Ricciardos Grusel-Look in Mexiko
Dabei waren Ricciardo und Verstappen mit großen Ambitionen nach Mexiko-Stadt gereist - und starteten am Donnerstag sogar die große Grusel-Attacke auf Mercedes! Am Halloween-Wochenende steht in Mexiko nämlich der traditionsreiche 'Dia de los Muertos' an - ein spätestens seit dem James-Bond-Film 'Spectre' vergangenes Jahr auch international bekannter Feiertag, an dem der Verstorbenen gedacht wird. Für Red Bull Grund genug, ihren Piloten die Horror-Masken ins Gesicht zu malen.

Gemeinsamer Flug: Die Red-Bull-Piloten und Rosberg
Der Red-Bull-Pilot kündigt an: „Ich werde auch in Abu Dhabi (beim Finale; d. Red.) noch hart fahren“ - betont aber auch: „So wie immer: Hart, aber fair und mit Respekt.“ Interessant: Zeit, die Grenzen des Erlaubten zu definieren, hatten Ricciardo und Rosberg auf dem Weg nach Mexiko genug. Gemeinsam mit Max Verstappen und Haas-Pilot Romain Grosjean reiste das Quartett im Privatjet aus den USA an. Für Rosberg eine willkommene Gelegenheit, seine Konkurrenten nochmals zu ermahnen, vor allem beim Start am Sonntag nicht den Horror-Clown zu spielen.
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