Die Zitterpartie scheint vorbei: Audi zieht den für 2026 geplanten Einstieg in die Formel 1 durch. Das berichtet das „manager magazin“. Demnach soll der neue Konzernchef Gernot Döllner Ende November in einem Managermeeting Grünes Licht gegeben haben.
Vorher hatte es immer wieder Zweifel gegeben, ob der neue Vorstand das Projekt genauso gutheißt wie der ehemalige Audi-Chef Markus Duesmann. Der hatte den Einstieg 2022 beinahe im Alleingang durchgeprügelt.
Audi hatte sich öffentlich nie zu den Gerüchten geäußert. Formel-1-Projektleiter Andreas Seidl arbeitete bei Sauber in der Schweiz weiter an der Transformation des Teams.
Audi-Technikvorstand: Ausstieg keine Option
Auf einer Managementkonferenz wurde Technikvorstand Oliver Hoffmann dem "manager magazin" zufolge nach den Ausstiegsgerüchten befragt.
Bild: Audi
Die Unsicherheiten sollen jetzt aus dem Weg geräumt sein. Auf einer Managementkonferenz wurde Technikvorstand Oliver Hoffmann dem „manager magazin“ zufolge nach den Ausstiegsgerüchten befragt. Dessen Antwort: Ein Ausstieg sei keine Option. Das Projekt sei für das Unternehmen zu wertvoll.
Mehr noch: Auch Döllner soll seinem Technikvorstand nicht widersprochen haben. Das gilt als Signal, dass die Konzernspitze das Projekt endgültig abgenickt hat.
Heißt also: Audi wird 2026 mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 einsteigen und dafür die Schweizer Sauber-Mannschaft zu 75 Prozent übernehmen. Der Motor entsteht in Neuburg an der Donau.