Formel 1: Auer mit erstem F1-Test
"Mir ist die Luft weggeblieben!"

Erster Test im Formel-1-Auto für Lucas Auer. In Budapest durfte er für Force India ran. Bei ABMS.de beschreibt er seine "unglaubliche Erfahrung."
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Auf diesen Moment hat Lucas Auer lange gewartet. Am Dienstag durfte der Neffe von Gerhard Berger auf den Spuren seines berühmten Onkels wandeln und Formel 1 fahren! Beim Young-Driver-Test in Budapest absolvierte der Mercedes-DTM-Pilot die Nachmittagssession für Force India.

Los geht's: Auers erste Kilometer im Formel-1-Auto
Auer behielt den Force India unter Kontrolle: „Es war auf jeden Fall ein Vergnügen. Ich habe, wie ich es mir vorgenommen hatte, jede Runde genossen!“ Nur ganz am Anfang tat sich der Österreicher etwas schwer: „Die ersten zwei Runden waren die härtesten. Mir ist die Luft weggeblieben. Man pusht und dann bin ich draufgekommen: Du musst irgendwie mal atmen! Das wäre nicht so schlecht“, lacht Auer. „Sobald ich das realisiert habe und locker gelassen habe, ist es einfacher geworden. Geschwitzt habe ich aber trotzdem ohne Ende bei diesen Temperaturen.“
Auf seine physische Vorbereitung war Auer trotzdem „ein bisschen stolz“. „Ich habe im Training hart gepusht mit dem Nacken. Deswegen ging es eigentlich.“ Trotzdem sei die Formel 1 „eine ganz andere Welt“. Auer: „Du kannst das Auto mit nichts vergleichen. Der Unterschied zur DTM ist brutal. Du kommst viel schneller an und bremst noch mal 30 Meter später.“

Stolz wie Oskar: Lucas Auer am Dienstag in Ungarn
Auer: „Wir konnten den Runplan für den Nachmittag heute gut durchspulen. Aber ich hatte auch ein bisschen Zeit für mich. Morgen will ich den nächsten Schritt machen.“ Am Mittwoch darf der Österreicher noch einmal einen halben Tag ran - dann am Vormittag. Auer: „Ich freue mich schon riesig!“
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