Formel 1: Beide Mercedes mit Siegchancen
Keine teaminterne Crashgefahr

Mit den Plätzen eins und drei dominierte Mercedes erwartungsgemäß das Auftakt-Qualifying in Melbourne: Droht jetzt der große Krach zwischen Hamilton & Rosberg?
Bild: Getty Images
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Lewis Hamilton auf Startplatz eins, Nico Rosberg auf Rang drei: Mercedes ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Aber droht mit zwei Silberpfeilen an der Spitze jetzt etwa teaminterne Crashgefahr?
Rosberg bleibt gelassen
Nicht für Nico Rosberg. Der will von einem Zickenkrieg zwischen den Mercedes-Stars nichts wissen. „Für mich ist das überhaupt kein Thema und das wird sich auch schnell wieder erledigen“, sagt der Wiesbadener. „Wir sind hier um Rennen zu fahren, aber wir müssen auch an Mercedes denken. Deshalb werde ich Lewis nie mit der gleichen Art und Weise überholen wie einen Red Bull. Bei meinem Teamkollegen werde ich mit viel weniger Risiko vorgehen.“
Wolff vertraut Fahrern

Zickenkrieg? Von wegen! Bei der Pressekonferenz nach dem Qualifying waren Hamilton (li.) & Rosberg gut drauf...
Kein Zwist vorhanden
Auslöser für Gerüchte über schlechte Stimmung zwischen den Mercedes-Stars war ein Hamilton-Interview in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift F1Racing. Darin behauptet der Brite, dass er zwar weniger Zeit mit den Ingenieuren verbringe, aber auf das gleiche Ergebnis komme wie Teamkollege Rosberg. Wolff klärt auf: „Lewis wird manchmal als ein Fahrer dargestellt, der nicht viel für Technik übrig hat. Dabei ist er ein sehr intelligenter Bursche. Mit dieser Antwort wollte er sein Image einfach etwas gerade rücken, aber nicht gegen Nico schießen.“
Red Bull in Lauerstellung

Silber ist gewarnt: Red-Bull-Mann Ricciardo (re.) kann den Mercedes-Piloten am Sonntag gefährlich werden.
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