Formel 1: Bianchi-Familie klagt
„Wir wollen Gerechtigkeit für Jules“

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Zehn Monate nach Jules Bianchis Tod verklagt seine Familie nun die Formel 1. Die Argumentation: Der schwere Unfall in Suzuka sei vermeidbar gewesen.
Bild: Picture-Alliance
2014 holte Jules Bianchi mit Platz neun in Monte Carlo seine ersten und einzigen Punkte in der Formel 1 für Marussia - unweit seines Geburtsortes Nizza. Zwei Jahre später erreichte das Formel-1-Fahrerlager nun pünktlich zum ersten Trainingstag in Monaco die Nachricht: Bianchis Familie hat vor die Formel-1-Verantwortlichen zu verklagen. Ein entsprechendes Schreiben wurde dem Internationalen Automobilverband FIA, dem Rechteinhaber FOM von Bernie Ecclestone und dem ehemaligen Rennstall Marussia zugesandt.

Vater Philippe Bianchi 2015 bei einer Schweigeminute
„Wir wollen Gerechtigkeit für Jules“, sagte sein Vater Philippe in dem Statement, „und wir wollen die Wahrheit herausfinden über die Entscheidungen, die zum Unfall unseres Sohnes beim Großen Preis von Japan 2014 geführt haben. Als Familie haben wir so viele unbeantwortete Fragen und fühlen, dass Jules Unfall und sein Tod hätten vermieden werden können, wenn eine Reihe von Fehlern nicht gemacht worden wären.“ (fh/dpa)
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