Darauf hat Red Bull lange gewartet: Auch wenn das Team von Max Verstappen den Silberpfeilen in der jüngeren Vergangenheit im Rennen das ein oder andere Mal die Butter vom Brot genommen hat - im Qualifying waren die Bullen über die letzten Jahre chancenlos. Grund waren meist Mercedes' Zusatz-PS im Q3, der viel zitierte 'Partymode'.
Budapest
Diesmal musste sich Mercedes hinten anstellen...
"Diesen Partymode gibt es schon lange nicht mehr, da haben die anderen Motorenhersteller ganz einfach nachgezogen", stellt Silberpfeil-Sportchef Toto Wolff nach Verstappens erster F1-Pole am Samstag in Budapest fest. Diese bringt für den Wiener vor allem eine Erkenntnis mit: "Man sieht, dass auch Honda in der Lage ist, einen kraftvollen Motor zu bauen."
Leicht kommt Wolff das Lob allerdings nicht über die Lippen: "Ich versuche, Sportsmann zu sein. Aber im Moment ärgere ich mich noch, dass wir nicht schnell genug waren." Zumindest der zweitplatzierte Valtteri Bottas hat laut Wolff am Samstag "das Maximum aus dem Auto rausgeholt". Allein: Das Maximum war 18 Tausendstel zu langsam für den fliegenden Holländer im Red Bull.
"Man muss einfach sagen, dass Budapest immer Red-Bull-Land war. Und das ist es auch dieses Jahr", findet Wolff. Eine Aussage, die wegen der engen Kurscharakteristik zwar nachvollziehbar scheinen mag, sich zumindest statistisch aber nicht belegen lässt. Nur zwei Siege holten die Bullen am Hungaroring (2010 und 2014), die letzte Pole stammte sogar aus dem Jahr 2011: bis am Samstag Verstappen Party machte... auch ohne Extra-Mode.
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Von

Frederik Hackbarth