Zum fünften Mal in der Geschichte der Formel 1 sind über eine gesamte Saison nur sieben Fahrer auf das Siegertreppchen geklettert. Alle fünf Saisons, in denen dieser Negativ-Rekord aufgestellt wurde, liegen in den letzten 25 Jahren: 1992, 2000, 2002, 2011 und 2017. In diesem Jahr schaffte es neben den sechs Fahrern der drei Topteams Mercedes, Ferrari und Red Bull nur Lance Stroll (Williams) auf das Treppchen.
Brawn
Brawn möchte eine engere Dichte unter den Teams
Doch die Zahl wird noch erschreckender: Zählt man die Top-5-Resultate, so schafften es 2017 nur zehn Fahrer mindestens einmal Fünfter zu werden. So wenig wie noch nie zuvor! 1992 und 2000 lag diese Zahl beispielsweise bei 14, 2002 sogar bei 16.
Formel-1-Sportchef Ross Brawn will daher genau hier den Hebel ansetzen. Gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT verrät er: „Was wir wollen, ist, dass unter gewissen Umständen auch andere Teams wie Williams um Siege fahren. Wir wollen das nicht mit künstlichen Gimmicks schaffen, sondern brauchen eine Umgebung, wo der Abstand zwischen Spitzenteams und kleineren Mannschaften schmilzt und das Potenzial da ist, dass die Kleinen mit einem aufstrebenden Mega-Talent wie Max Verstappen regelmäßig Rennen aufmischen können.“
Daher will Brawn für 2021 vereinfachte Motoren- und Aerodynamik-Regeln sowie eine Budgetobergrenze.
Das ganze Interview mit Ross Brawn lesen Sie am Freitag in AUTO BILD MOTORSPORT, als Heft in AUTO BILD im Zeitschriftenhandel.

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