Formel 1: Button klagt
"Haben die Formel 1 im Stich gelassen"

Jenson Button sieht die F1 auf einem guten Weg. Im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT deutet er an: Neben den neue Regeln braucht es mehr Gewinnerteams.
Bild: Hersteller
- Bianca Garloff
- Michael Zeitler
Noch weiß Jenson Button nicht, ob er 2017 noch Teil des Formel-1-Fahrerfeldes sein wird. Keiner ist schon so lange dabei wie der 36-Jährige, der 2000 sein Debüt im BMW-Williams gab. „Formel-1-Fahren macht mir immer noch Spaß. Aber es geht nicht nur ums Mitfahren, es geht auch ums Gewinnen. Und das habe ich schon eine lange Zeit nicht mehr gemacht“, erklärt er ABMS.
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Jenson Button fährt derzeit für McLaren nur im Mittelfeld
Besserungen sind in Sicht: Red Bull holt auf – und auch McLaren steht besser da, als noch 2015. Allein: Ob das reicht? „Ich weiß nicht, wer nächstes Jahr wo stehen wird“, sagt Button und fügt an: „Was man sagen kann: Die Top-3-Teams werden auch 2017 wieder ganz vorne dabei sein und hoffentlich kann McLaren-Honda da mithalten. Wenn man sich die Entwicklung dieses Jahr und die talentierten Leute im Team anschaut, dann ist das denkbar. Aber bisher ist alles Kaffeesatzleserei."
Dass es bei McLaren aufwärts geht, freut Button: „Es ist schön zu sehen, dass es aufwärts geht und ich Teil des Programms bin, aber wenn du nicht um Podestplätze und Siege kämpfst, bist du nie glücklich. Das müssen wir schaffen.“
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