Dieser Chance wird Nico Hülkenberg noch lange hinterhertrauern: Ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Hockenheim ist das lange überfällige erste Podium für den Emmericher greifbar nah. Nach mehreren Safety-Car-Phasen wird Hülkenberg im Regen von Hockenheim zwischenzeitlich bis auf die zweite Position nach vorne gespült.
Der Grund: eine clevere Strategie. Hülkenberg verzichtet als einer von wenigen Piloten lange auf Slickreifen und macht auf der Strecke keine Fehler - bis zur 41. Runde. In der Zielkurve kommt der Renault-Pilot vor den entsetzten Zuschauern von der Bahn ab und knallt in die Begrenzung. Aus dem Kiesbett gibt es kein Entkommen mehr.
Renault
Frust auf dem Klappstuhl: Hülkenberg nach dem Aus
Bitter: zu diesem Zeitpunkt fährt Hülkenberg auf Rang vier, hinter den beiden Mercedes-Piloten. Lewis Hamilton fällt später aber weit zurück, wird nur Neunter. Valtteri Bottas crasht den Silberpfeil ganz raus.
Den Platz auf den Podium schnappt sich hinter Sieger Max Verstappen und Sebastian Vettel indes Überraschungsmann Daniil Kvyat im Toro Rosso. Immerhin: dem Russen dürfte es Hülkenberg gönnen, die beiden gehen in Monaco oft zusammen Tennis spielen. Das Warten auf den ersten F1-Pokal geht für Hülkenberg trotzdem weiter.
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