Formel 1: Crashgefahr bei Mercedes
Wolff: „Gibt keine Teamorder“

Der WM-Kampf zwischen Rosberg und Hamilton wird zur Zerreißprobe: Die Silberfeinde haben auf dem Weg zum Titel freie Fahrt. Droht der nächste Crash?
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- Frederik Hackbarth
In Spanien und Österreich krachte es diese Saison schon im großen Stil zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton. Vier Rennen vor dem Ende der Saison steht bereits fest: Einer von beiden wird Weltmeister. Den Team-Titel hat Mercedes längst sicher. „Wir können mit jedem Ausgang zufrieden sein. Deshalb gibt es keine Teamorder und keine Einschränkungen mehr“, erklärte vor dem USA GP Mercedes-Sportchef Toto Wolff. Der Österreicher lässt seine beiden Fahrer von der Leine. Droht damit der nächste Silberpfeil-Crash?

Toto Wolff lässt seinen Fahrern alle Freiheiten
Bei 33 Punkten Rückstand muss Hamilton Boden gutmachen auf Rosberg. Ein Crash oder sogar der Ausfall beider Silberpfeile spielt in der WM nur seinem deutschen Widersacher in die Karten. Jede vergebene Chance ist für Hamilton schließlich eine Chance weniger zum Aufholen. Fällt er in Austin etwa aus und Rosberg holt Punkte oder gar den Sieg, kann der Deutsche sich bereits eine Woche später in Mexiko zum Champion krönen.

Fliegen beiden Silberpfeile ab, profitiert Rosberg...
Denn spielt am Silberpfeil mal wieder die Technik verrückt, sind auch Rosbergs 33 Punkte Vorsprung ganz schnell weg - genauso wie andersherum Hamiltons Chancen auf eine Aufholjagd.
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