Ferrari-Star Sebastian Vettel hofft nach der umfangreichen Formel-1-Regelreform für 2021 auf einen besseren Wettkampf und mehr Action auf der Strecke. "Auf dem Papier sind viele Ideen fabelhaft. Am Ende des Tages ist es auch egal, wie das Auto aussieht, wenn das Racing besser ist und uns mehr Spaß macht, ist das ein Gewinn", sagte der Ferrari-Star am Donnerstag (31. Oktober) vor dem Großen Preis der USA.

"Es kommt auf die ersten Ideen der Teams an"

2021
Richtungsweisendes Modell: So soll ein Formel 1-Auto ab übernächster Saison aussehen.
Mit einer genauen Bewertung der Regularien, die ab 2021 in Kraft treten (mehr Hintergründe hier), hielt sich der 32-Jährige noch zurück: "Ein Modellauto ist eine Sache. Aber es kommt auf die ersten Ideen der Teams an, die Regeln zu interpretieren. So weit sind wir noch nicht."
Eines steht für Vettel aber fest: Das neue auf 768 Kilogramm angehobene Minimalgewicht der Autos ist dem Ferrari-Star ein Dorn im Auge. "Die Autos sind jetzt schon viel zu schwer. Und sie werden noch schwerer", sagt Vettel.
Seine Meinung zum Gewicht: "Da sind wir falsch abgebogen. Das hat mit den Sicherheitsmaßnahmen zu tun – aber das, denke ich, akzeptieren wir alle. Und mit dem Motor." Auch von der Hybridtechnik im Heck der F1-Boliden ist Vettel bekanntermaßen kein Fan. "Ich hätte mir einen anderen Motor gewünscht. Einen, der straßenrelevanter ist. Das wäre wahrscheinlich kein V12 gewesen. Aber das hätte mir gefallen!"
(dpa/fh)
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