Vielleicht war ihm dieser Ausfall vor einem bestimmten Hintergrund sogar ganz recht: Max Verstappen kommt am Sonntag beim Belgien GP in Spa nur zwei Kurven weit - und damit nicht ein einziges Mal im Renntempo vorbei an seiner "Verstappen-Tribüne" oben auf der Kemmel-Geraden.
Vor dem Start hatte Verstappen die Organisatoren seiner Tribüne extra gebeten, sämtliche Feierlichkeiten der Fans abzusagen. Aus Respekt vor dem am Samstag tödlich verunglückten Formel-2-Piloten Anthoine Hubert. Schon auf der Aufwärmrunde wird aber klar: einige Fans können sich nicht zurückhalten, machen trotzdem Stimmung und tauchen die Kemmel-Geraden mit Bengalos in Oranje.
Verstappen
Die vielen holländischen Fans in Spa feiern Verstappen

Im Rennen bekommen sie ihr Idol dann gar nicht zu Gesicht: In Kurve eins schon Berührung mit Alfa-Romeo-Pilot Kimi Räikkönen. Verstappen klärt auf: "Ich hatte einen schwachen Start, habe dann bisschen später gebremst als die Autos vor mir." In La Source meistens keine gute Idee und schon oft der Auslöser für Startunfälle. Glück im Unglück: Obwohl Räikkönen ausgehebelt wird, kann der Finne weiterfahren.
"Kimi hat mich da nicht erwartet, deshalb haben wir uns berührt. Dabei ist mir aber leider die Aufhängung gebrochen und ich bin in Eau Rouge geradeaus", sagt Verstappen. 
In der Senke kommt es beinahe wieder zum Kontakt mit Räikkönen (s. Bild oben), Verstappen verfehlt den Alfa-Piloten diesmal aber haarscharf, trifft stattdessen wenige Meter später frontal die Bande. Das Aus. Für ihn, aber auch für seine feierwütigen Fans.
Die besten Fotos aus Spa zeigen wir in der Bildergalerie:

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