Formel 1: Diskussion um Bianchi-Crash
Fahrer uneinig über geschlossene Cockpits

Nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi diskutiert der Formel-1-Zirkus einmal mehr geschlossene Cockpits, um die Sicherheit zu verbessern.
Bild: Red Bull
Nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi diskutiert die Formel 1 über geschlossene Cockpits. Schon 2011 absolvierte der Automobilweltverband nach ABMS-Informationen erste Crash-Tests mit Cockpitkanzeln von Düsenjägern. Als die Strategiegruppe vor zwölf Monaten über ihren Einsatz abstimmen sollte, entschied man sich dagegen: zu häßlich! Dabei hatte Red Bull-Technikchef Adrian Newey für das Computerspiel Gran Turismo gerade erst eine flotte und durchaus anschaubare Variante designt...
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Große Änderung für die F1
Weltmeister Sebastian Vettel gesteht „gemischte Gefühle“, was geschlossene Cockpits angeht. „Offene Cockpits sind für mich das Markenzeichen der Formel 1“, findet er. „Andererseits gibt es in der Tat einige Gründe, warum wir das in Zukunft zumindest ausprobieren sollten.“ Dieser Meinung schließt sich auch McLaren-Star Jenson Button an: „Seit Anbeginn der Formel 1 fahren wir mit offenen Cockpits. Das wäre also eine große Änderung für die Königsklasse“, gibt er zu bedenken.
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Spektakulär sieht es trotzdem aus: Ist das die Zukunft der Formel 1?
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