Formel 1: Diskussion um Vettel-Crash
Wolff nimmt Vettel in Schutz

Nach dem Crash mit Max Verstappen wird Sebastian Vettel von einigen Experten in Schutz genommen. Das sagen sie über die Kollision.
Bislang war Sebastian Vettel der Buh-Mann. In der Diskussion um Vettels Kollision mit Max Verstappen, stellt sich nun aber ausgerechnet Mercedes-Sportchef Toto Wolff auf die Seite des Ferrari-Stars. „Max hat die Tür offen gelassen, Sebastian musste da reinstechen“, sagt der Österreicher. „Für mich war das ein typischer Rennunfall.“

Toto Wolff kann Vettels Manöver nachvollziehen
Doch es gibt auch die Kontra-Fraktion. Zu der gehört Jacques Villeneuve: „Seb war viel zu ungeduldig. Verstappen hatte fünf Strafsekunden und früher oder später wäre er sowieso an ihm vorbei gewesen. Das muss er ruhiger angehen.“ Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko drückt sich vorsichtiger aus: „Da war Seb etwas zu optimistisch. Die Kurve ist viel zu schnell zum Überholen.“
Immerhin: Die Rennkommissare sahen es als normalen Rennunfall. Weder Verstappen noch Vettel bekamen eine Strafe.
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