Formel 1: Diskussionen um Strafen
Rennleiter will permanenten Kommissar

Die leidigen Diskussionen um Strafen in der Formel 1 sollen bald ein Ende haben: Charlie Whiting will einen permanenten Rennkommissar.
Bild: Picture-Alliance
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Strafen führten in der Formel 1 zuletzt immer wieder zu Diskussionen. Besonders nach dem Großen Preis von Mexiko stritten Teams, Fahrer und Fans mit der Rennleitung und den Stewards. Max Verstappen bekam eine Strafe fürs Abkürzen, Lewis Hamilton nicht. Jetzt macht Rennleiter Charlie Whiting einen neuen Anlauf in Sachen Kontinuität. AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Der Brite klappert gerade die Chefs der elf Teams ab, um einen gemeinschaftlichen Brief an FIA-Präsident Jean Todt aufzusetzen. Die elf Teams sollen Todt darin bitten, ab 2017 einen permanenten Renn-Steward einzuführen, der bei allen Rennen der Saison eine Art Chefkommissar sein soll. Bislang sind bei jedem Rennen immer wieder andere Kommissare für die Bewertung von strittigen Szenen im Dienst, einer davon ist ein ehemaliger Rennfahrer.

Charlie Whiting (links) will einen permanenten Rennkommissar
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