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Formel 1: DRS-Panne beim Saisonfinale

Vettel schimpft auf F1: "Wie Kreisliga!"

Mamma mia, Ferrari! Die Scuderia verpatzt mal wieder einen Boxenstopp bei Sebastian Vettel, dann patzt auch noch die FIA! Der Deutsche ist bedient.
Platz fünf beim Finale in Abu Dhabi für Sebastian Vettel. "Sinnbildlich für die Saison", so Vettel, will auch am Sonntag beim Heppenheimer nicht viel klappen - diesmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes, denkt man an den Ausfall des Klappflügels in der Anfangsphase des Rennens.
Zuvor bereits verpatzt Ferrari mal wieder einen Stopp bei Vettel, bringt den Deutschen damit in Bedrängnis. Nach der Panne beim Reifenwechsel fällt Vettel hinter Valtteri Bottas und Nico Hülkenberg zurück und verliert weiter Zeit. Definitiv geholfen hätte Vettel in dieser Phase das DRS, das nach einer Panne der Rennleitung aber nicht zur Verfügung steht.

Platz fünf im Rennen und auch in der WM für Vettel

"Ich habe auf DRS gewartet, aber das kam nicht. Es ist ein bisschen wie Kreisliga hier. Ich weiß nicht, wie sowas passieren kann", sagt Vettel und spottet: "Liegt wahrscheinlich daran, dass fast kein Geld in dem Sport vorhanden ist."
Die FIA gibt gut zwei Stunden nach Rennende den Grund für die peinliche DRS-Panne bekannt: der Crash eines Datenservers. "Danach hatten wir keine verlässlichen Daten mehr und mussten erst sicherstellen, dass diese wieder gewährleistet sind, damit alles korrekt abläuft. Deshalb haben wir das DRS zur Sicherheit so lange abgeschaltet", erklärt Renndirektor Michael Masi.
Für Vettel ist es da schon zu spät, seine Strategie nach den zwei Pannen von Ferrari und der FIA in der Tonne. Immerhin: mit einem zweiten Reifenwechsel auf Medium-Pneus gelingt in der vorletzten Runde eine erfolgreiche Schlussattacke auf Red-Bull-Pilot Alex Albon und somit Platz fünf.
Auch, wenn am Sonntag eher die anderen Schuld sind - mit Blick auf die gesamte Saison packt sich Vettel an die eigene Nase. "Wir müssen als Team stärker werden, aber auch individuell war es kein großartiges Jahr von mir. Da muss man ehrlich sein und sich selbst anschauen. So schlecht, wie es vielleicht aussieht, war es zwar auch nicht. Aber unterm Strich war es nicht das Jahr, das wir wollten."

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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Sebastian Vettel

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