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Formel 1: Ecclestone wieder da

Bernie drückt Vettel die Daumen

Ex-F1-Chef Bernie Ecclestone ist in Spielberg mal wieder im Fahrerlager zu Gast. Was er Sebastian Vettel wünscht und wie es ihm geht, verrät er ABMS.
In Spielberg hat die Formel 1 wieder einen besonderen Gast im Fahrerlager: Bernie Ecclestone. Der ehemalige Formel-1-Chef hat mit von 87 Jahren noch mal seinen Style verändert, trägt nun Bart und sieht damit tatsächlich deutlich jünger aus.

ABMS-Reporterin Bianca Garloff mit Bernie Ecclestone

AUTO BILD MOTORSPORT traf Ecclestone im Fahrerlager. Und der Brite ist rührig wie eh und je. „Mir geht es gut“, sagt er. „Ich bin busy, pendle viel zwischen England, der Schweiz und Brasilien. Jetzt komme ich zum Beispiel gerade von meiner Plantage in Südamerika.“
Ecclestone konzentriert sich mittlerweile aufs Immobiliengeschäft. Und auch wenn er in der Formel 1 als Ehrenpräsident nichts mehr zu melden hat, ist er natürlich weiterhin interessiert an dem Sport, den er einst in die Professionalität führte. Bernie: „Ich schaue mir immer noch jedes Rennen an - nur jetzt entspannter als früher.“
Was er dabei sieht? „Die Rennen sind gut und die Saison ist noch einmal spannender als letztes Jahr. Endlich hat Ferrari den Sprung gemacht, auf den ich so lange gewartet habe. Auch Red Bull kämpft wieder vorne mit. Der Zuschauer bekommt wieder etwas für sein Geld. Das finde ich gut, denn ich will, dass es der Formel 1 gut geht.“

Sebastian Vettel und Bernie Ecclestone schätzen sich

Eine besondere Beziehung verband Ecclestone von Anfang an mit Sebastian Vettel. In ihm sah er Jochen Rindt, den er einst sogar managte. Entsprechend gönnt er dem Heppenheimer den Erfolg in Rot. Ecclestone: „Ich wünsche Sebastian den Titel mit Ferrari. Er war schon letztes Jahr nah dran und hätte es verdient. Außerdem tut es der Formel 1 gut, wenn nicht immer nur Mercedes gewinnt.“
Dass die Formel 1 nächstes Jahr nicht in Deutschland gastieren wird, findet Ecclestone „schade“. Er räumt aber auch ein: „Die Rahmenbedingungen sind für die Rennstrecken in Deutschland nicht leicht. Das war schon zu meiner Zeit so. Aber wir haben immer noch eine Lösung gefunden.“
Eine Lösung müssen bald auch Ecclestones Nachfolger finden - nämlich für das Motorreglement ab 2021. Ecclestone: „Es ist richtig, dass die komplizierten Hybridmotoren einfacher werden sollen. Wir hätten die schon viel früher abschaffen sollen.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: ABMS / Picture-Alliance

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