Formel 1: Fahrer-Ärger bei Red Bull
Red Bull lässt Fahrer nicht weg

Heimspiel für Red Bull: Doch von Friede, Freude, Eierkuchen keine Spur: Es gibt Ärger um die Zukunft von Max Verstappen und Carlos Sainz Jr.
Bild: Picture-Alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Ausgerechnet beim Heimspiel am Red Bull-Ring in Spielberg befassen sich die Red-Bull-Piloten mit Abschiedsgedanken. Die britische Tageszeitung Independent berichtet, dass Max Verstappen Ende 2018 zu Ferrari wechseln will. Dazu passt, dass sich der Holländer gestern in der Pressekonferenz über sein eigenes Team lustig machte.
Verstappen auf die Frage, ob es nicht fairer wäre, Teams für ihre Fehler zu bestrafen anstatt Fahrer für Team-Fehler mit Startplatz-Strafen zu belegen: "Vielleicht könnte man ja Geldstrafen an die Teams verteilen. Wobei, ich fürchte, dann wäre unser Team bald pleite..."

Auch um Carlos Sainz gibt es derzeit Zukunfts-Zoff
Dies treffe auch auf Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz zu. Marko: "Ja, das gilt auch für ihn. Er ist ebenfalls längerfristig an uns gebunden. Bis 2019." Sainz hatte Red Bull mit der Aussage unter Druck setzen wollen, dass ein viertes Jahr bei Toro Rosso für ihn nicht in Frage komme. Er drängt auf einen Auftstieg ins Mutterteam. Marko sauer: "Man sollte die Hand nicht beißen, die einen füttert. Und es waren Herr Mateschitz und ich, die ihn seit Jahren fördern und zu Toro Rosso gebracht haben. Er sollte sich lieber wieder aufs Fahren konzentrieren. Zuletzt hat er ein paar dumme Fehler gemacht."
Service-Links