Formel 1: Fahrer müssen Helden sein
Magnussen kritisiert F1-Reglement

Kevin Magnussen bezeichnete seinen schweren Unfall 2016 in Spa als cool. Er kritisiert die Einführung von Halo im SPORT-BILD-Gespräch scharf.
Bild: Hersteller
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Haas-Pilot Kevin Magnussen spricht sich in der aktuellen SPORT BILD gegen den Formel-1-Kopfschutz Halo aus. „Ich will keine Toten sehen oder Verletzte. Aber ich will, dass die Fans immer noch denken, dass Formel-1-Piloten Helden sind“, sagt der Haas-Pilot über den Cockpitbügel, der ab nächstem Jahr eingeführt werden soll. Magnussen erklärt:„Ich bin ein Racing-Fan, ich bin mit einem Formel-1-Fahrer-Daddy aufgewachsen. Das heißt: Er zeigte mir früh Aufnahmen von Formel-1-Rennen, auch Unfälle. Die gehören eben dazu.“

Kevin Magnussen ist in seinem Haas-Ferrari derzeit Tabellen-15.
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Über seine mittlerweile berühmte Ansage an Nico Hülkenberg, „Lutsch meine Eier“, sagt der Däne: „Wir Fahrer können so dafür sorgen, dass die Formel 1 noch cooler wird.“ Gleichzeitig fordert er: „Auf der Strecke haben wir noch zu viele Regeln. Wir brauchen zwar einen roten Faden, aber keine Regeln, die jedes einzelne Manöver hinterfragen. Dass du auf einer Geraden niemanden von der Strecke drängen darfst, ist natürlich vernünftig. Aber es gibt immer noch vieles, was völliger Blödsinn ist. Man sollte uns unsere Duelle einfach auf der Strecke ausfechten lassen.“ Zuletzt in Malaysia war Magnussen, der als einer der härtesten Fahrer gilt, mit Fernando Alonso.
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