Formel 1: Ferrari aus Reihe zwei
Zielkurve ärgert Vettel

Kein schlechter Samstag in Spa für Ferrari: Zweite Starteihe für Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel. Doch beide Fahrer hadern etwas mit dem Ergebnis.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Besser hätte der Samstag für Ferrari in Belgien nicht losgehen können: Mit den Plätzen eins und zwei startete die Scuderia im Abschlusstraining am Vormittag, Kimi Räikkönen hatte die Nase dabei vor Sebastian Vettel. Das gleiche Bild ergab sich auch im Qualifying, wieder schlug der Finne den Deutschen – musste sich diesmal aber selbst auch hinter Nico Rosberg und Max Verstappen einreihen. „Die Pole war möglich. Daher ist es ein bisschen enttäuschend“, meinte Räikkönen nach dem Zeittraining.
So lief das Qualifying in Spa: Rosberg holt Belgien-Pole

Beide Ferrari-Fahrer hatten in der Zielkurve Probleme
Die letzte Schikane als Zünglein an der Waage für Ferrari: Davon konnte auch Sebastian Vettel ein Lied singen. Schon direkt nach dem Überfahren der Ziellinie war dem Deutschen der Ärger im Cockpit anzusehen. Seinem Frust verlieh er am Funk Ausdruck: „Schon wieder die letzte Kurve. Das gibt es nicht. Da verlieren wir alles“, fluchte der Heppenheimer. In seiner Presserunde konkretisierte er später: „Ich dachte, ich sei gut aufgestellt für die letzte Kurve, um mit guter Traktion rauszukommen. Aber als ich auf's Gas bin, hatte ich stark durchdrehende Räder und nicht den erwarteten Grip.“

Nicht happy mit Startplatz drei in Spa: Kimi Räikköenen
„Ich glaube, bei den knappen Abständen heute kann jeder der Top-5 morgen im Rennen ein Wörtchen mitreden. Wenn es morgen genauso eng zugeht, wird es auf jeden Fall spannend.“ Nur einen Reim auf die fehlende Dominanz Mercedes' konnte sich Vettel noch nicht machen. „Ich war überrascht, dass sie nicht so schnell waren“, sagte der Deutsche, der den Silberpfeilen jedoch Schwierigkeiten auf den superweichen Reifen attestierte. Im Rennen muss Mercedes diese genauso wie Ferrari aber nicht einsetzen, denn Rosberg, Räikkönen und Vettel starten auf der weichen Mischung in den Grand Prix von Belgien.
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