Formel 1: Ferrari oder Red Bull
Wer jagt Mercedes in Kanada?

Erster Trainingstag beim Kanada GP in Montreal: Mercedes wieder in Topform, doch dahinter wird es knapp: Wer wird am Sonntag erster Silberpfeil-Verfolger?
Bild: Picture-Alliance / Getty Images
- Frederik Hackbarth
Perfekter Auftakt für Lewis Hamilton am ersten Tag in Kanada. Knapp zwei Wochen nach seinem ersten Saisonsieg in Monte Carlo dominierte der Weltmeister am Freitag in Montreal beide Trainingssitzungen. Am Vormittag war Hamilton mit einer Zeit von 1:14,755 Minuten drei Zehntel schneller als Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg. Fast drei Zehntel betrug auch in der zweiten Session Hamiltons Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, der am Nachmittag Sebastian Vettel hieß. Rosberg war als Dritter bereits eine halbe Sekunde im Rückstand.
Mercedes-Stars in Kanada: Hamilton dominiert, Rosberg rätselt

Lewis Hamilton dominierte den Freitag in Kanada klar
Keine Überraschung gab es laut Vettel am ersten Kanada-Tag auch bei Ferrari, was der Heppenheimer als positiv bewertete: „Das Auto ist auf dieser Strecke immer sehr lebendig, der Ritt über die Kerbs wild. Aber soweit läuft alles. Je näher wir am Freitag schon dran sind, desto besser ist es natürlich.“ Auch Ferraris Chefingenieur Jock Clear bestätigte mit Blick auf die neuen Teile des Teams - die Scuderia fährt in Kanada mit einem neuen Turbo - einen gelungenen Einstand: „Die Updates funktionieren bisher wie erwartet.“

Vettel und Ferrari erwischten einen guten Start
Selbst einen erneuten Kampf mit Mercedes - so wie zuletzt in Monaco - hält Ricciardo nicht für ausgeschlossen: „Mercedes hat uns heute schon einen guten Abstand aufgebrummt. Aber wir haben in allen Bereichen noch bisschen was im Köcher.“ Die Rechnung des Australieres lautet: „Wenn wir morgen eine halbe Sekunde an ihnen dran sind, wäre es gut genug. Denn was im Rennen passiert, weiß man nie. Ich bin jedenfalls zufrieden, weil sich das Auto heute gut angefühlt hat.“

Felipe Massa flog gleich im ersten Training heftig ab
Nico Hülkenberg beendete den ersten Tag in Montreal im Force India auf den Plätzen sieben und neun, Pascal Wehrlein wurde im Manor zweimal 21. und damit Vorletzter.
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