Formel 1: Ferrari-Star nur Vierter
Wettergott hat Vettel verlassen

Bitter für Sebastian Vettel: Trotz starker Ferrari-Performance in Budapest spült ihn der Regen im Qualifying hinter Mercedes. Nur Startplatz vier für Vettel.
- Frederik Hackbarth
Sebastian Vettel und der Wettergott - die Beziehung der beiden hat in den letzten sechs Tagen stark gelitten! In Hockenheim am Sonntag liegt der Deutsche überlegen in Führung, dann regnet es: Vettel patzt auf der nassen Strecke und schmeißt den Heimsieg weg. Auch in Ungarn dominiert der Ferrari-Star zunächst das Geschehen mit zwei Trainingsbestzeiten.

Angefressen: Vettel beim Blick aufs Quali-Ergebnis
Vettel nach Startplatz vier: „Im Trockenen hatten wir alles ziemlich unter Kontrolle. Leider war es am Nachmittag aber nicht mehr Trocken, es sollte also wohl nicht sein.“
Mit der nassen Strecke kommt sein Ferrari nicht so gut zurecht. „Es war kniffelig bei diesen Bedingungen, nicht leicht, das Auto auf der Bahn zu halten. So gesehen ist die zweite Reihe in Ordnung. Die Runden waren okay, aber wir waren einfach nicht schnell genug. Im Regen war es schwierig, alles aus dem Auto zu quetschen. Da waren wir nicht so stark wie im Trockenen“, erklärt Vettel.

Hilft dieser kleine Kniff am Chassis bei der Attacke?
Helfen soll Vettel dabei auch eine Modifikation am Auto. Im Qualifying setzt Ferrari am hinteren Chassisende auf eine reduzierte Belüftungsöffnung (s. Grafik rechts). Es ist die Version, die das Team auch schon in Silverstone im Einsatz hatte. Sie soll auf den Geraden den Luftwiderstand verringern - auch beim so wichtigen Start in Ungarn kann das von Vorteil sein, wenn sich Vettel an die silberne Doppelspitze ansaugen will.
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