Formel 1: Ferrari startet auf Ultrasoft
Vettel rechnet sich „gute Chance“ aus

Sebastian Vettel startet in Le Castellet hinter den Mercedes. Mit alternativer Reifenstrategie will er schon am Start Druck auf die Silberpfeile ausüben.
- Frederik Hackbarth
Am Ende muss sich Sebastian Vettel der übermächtigen Mercedes-Power geschlagen geben: Gut dreieinhalb Zehntel Rückstand, Platz drei im Qualifying zum Frankreich GP für den Heppenheimer. „Ich wusste: Mit einer perfekten Runde geht vielleicht was. Aber mein letzter Run war dann nicht gerade spektakulär“, sagt Vettel danach.

Sebastian Vettel macht am Sonntag Jagd auf Silber
Mit seiner Startposition kann der Deutsche trotzdem gut leben. „Ich bin zufrieden mit Platz drei. Wir haben ein gutes Auto fürs Rennen und somit eine gute Chance.“ Woher nimmt Vettel die Zuversicht? „Gestern im Renntrimm sahen wir ganz gut aus. Wenn wir das auch morgen zeigen können, haben wir auf jeden Fall die Chance, Mercedes unter Druck zu setzen. Wir haben ja auch eine andere Strategie.“

Mehr als P3 war im Qualifying für Vettel nicht drin
Vettel will aber keine voreiligen Schlüsse ziehen: „Die Strecke ist für alle noch komplett unbekannt, was das Rennen betrifft. Also warten wir mal ab“, sagt der Ferrari-Star, der den Blick mit einem Auge auch auf das Wetterradar gerichtet hat: „Man hat ja heute gesehen, wie schnell sich hier Gewitter zusammenbrauen und es regnen kann. Das Wetter für morgen ist also ein bisschen eine Wundertüte.“ Aus der Vettel im Reifenpoker mit den Gegnern am liebsten das große Los ziehen will.
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