Formel 1: Ferrari vs. Mercedes
Der große Technik-Vergleich

Rot gegen Silber: Der Titel in der Formel 1 2016 geht nur über Mercedes - oder Ferrari. ABMS hat die Technik der WM-Aspiranten unter die Lupe genommen.
Bild: Paolo Filisetti / Jerry Andre
Ferrari befindet sich in der Formel 1 im Angriffs-Modus. Mit dem SF16-H soll die Mercedes-Dominanz gebrochen werden. AUTO BILD MOTORSPORT weiß: Ferrari glaubt gut gerüstet zu sein für den Kampf gegen Mercedes. Dafür ließ die Scuderia nichts unversucht. Unser Formel-1-Zeichner Paolo Filisetti hat die beiden WM-Aspiranten gegenübergestellt.

Der SF16-H im Detail: Ferrari will die WM-Krone und hat für die Formel-1-Saison 2016 daher viel umgebaut
Beim Antrieb will die Scuderia die größten Sprünge gemacht haben. Dafür spricht: Bei den Topspeed-Messungen beim Test in Barcelona war Ferrari mit Mercedes gleichauf. Clever: Die letzten vier Token des Vorjahres hatte Ferrari aufgehoben und bereits in den neuen Motor investiert. Neben neuen Brennkammern im V6-Motor mit der Typenbezeichnung 059/5 wurde auch die Anordnung der Hybrid-Elemente überarbeitet. Der Ladeluftkühler ist kleiner und in eine Nische des Tanks gewandert. Der Wärmegenerator (MGU-H) wurde auf eine Welle hinter den Verdichter geschoben und damit weg von den heißen Auspuffgasen. Ein Konzept, das so ähnlich schon den Mercedes-Antrieb so erfolgreich gemacht hat. Und von dem Teamchef Maurizio Arrivabene überzeugt ist. Bereits zur Saisonmitte 2015 kündigte er den Ferrari-Motorkunden großspurig an: Der neue Antrieb wird genauso stark sein wie der von Mercedes. Kleiner Wermutstropfen: Während der Tests machten Zuverlässigkeitsprobleme Ärger: Am Ende der Probefahrten waren die Vibrationen nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT aber beseitigt.

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