Vettels Funk-Frust: Von 2009 bis heute

Formel 1: Ferrari war in „miserablem“ Zustand

Vettel: „Arrivabene ist die Schlüsselfigur“

Sebastian Vettel sieht die Bilanz nach drei Jahren Ferrari positiv. Er stichelt gegen Vorgänger Fernando Alonso und verteidigt Teamchef Maurizio Arrivabene.
Trotz der sich abzeichnenden WM-Niederlage gegen Lewis Hamilton - Sebastian Vettel wertet die Saison 2017 als Erfolg: „Es war ein gutes Jahr. Niemand hat uns zu Beginn und Mitte der Saison so stark erwartet“, sagt der Deutsche am Donnerstag vor dem Mexiko GP. „Es gibt viel Positives, auch wenn es natürlich schade war, dass wir zuletzt bei einigen Rennen nicht wirklich die Chance hatten zu kämpfen.“

2017 war Ferrari zumeist auf Augenhöhe mit Mercedes

Vettel spricht die Defekte in Malaysia und Japan an. „Das war natürlich bitter und hat einen großen Unterschied gemacht. Aber solche Sachen gehören zum Motorsport.“ Der Ferrari-Star erklärt: „Ich weiß, dass wir vieles noch besser machen müssen. Aber wir wissen, wo wir anzusetzen haben. Wir kennen die Schwächen. Manches kann man schnell beheben, anderes braucht eben Zeit.“ Vettel ist aber überzeugt: „Wenn wir alles aussortiert haben, sind wir ein besseres Team mit einem besseren Auto, Motor und Gesamtpaket.“
Daran arbeite Ferrari hart, seitdem er beim Team ist. „Wir bauen das Team weiter auf und wachsen, machen Dinge dabei auch mal anders. Das war das Ziel und wir haben massive Schritte gemacht in den letzten drei Jahren. Damit müssen wir fortfahren.“ Denn Vettel stellt auch klar: „Es tut mir leid: Aber wenn man sich anschaut in welcher miserablen Verfassung Ferrari 2014 war und wie damals die Stimmung am Boden war, dann muss man festhalten, dass sich die Dinge geändert haben.“

Sebastian Vettel mit Teamchef Maurizio Arrivabene

Ein indirekter Tiefschlag gegen Vorgänger Fernando Alonso - und Werbung für Teamchef Maurizio Arrivabene, der zuletzt selbst unter Druck geraten ist. „Er ist der richtige Mann. Eine starke Führungspersönlichkeit, die bei allen Schichten im Team großen Respekt genießt“, erneuert Vettel sein Plädoyer für den Teamchef. „Man muss sich nur die Resultate anschauen, wo wir 2015, 2016 und jetzt 2017 stehen. Die Dinge gehen in die richtige Richtung - und er ist die Schlüsselperson dafür.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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