Formel 1: Gerüchte um Abu Dhabi-Absage
Formel 1 beruhigt Fans wegen letztem Rennen

Muss die Formel 1 den GP Abu Dhabi aufgrund des Nahost-Konflikts absagen?
Bild: Red Bull Content Pool
Der Nahost-Konflikt hat auch die Formel 1 erreicht. In den sozialen Medien kochte gestern die Gerüchteküche: Angeblich stehe das Saisonfinale beim Grand Prix von Abu Dhabi vom 24. Bis 26. November auf der Kippe, hieß es da. Der Grund: Sicherheitsbedenken aufgrund des Nahostkonflikts, in dessen Einflussspäre auch die Vereinigten Arabischen Emirate liegen.
Doch die Formel 1 dementiert alle Berichte, der GP könnte gecancelt werden. „Das Rennen ist nicht gefährdet“, lässt F1-Promoter Liberty Media auf Nachfrage mitteilen.
Bereits am Rande des US-GP in Austin war das Thema in einem Meeting mit den Teamchefs angesprochen worden. Auch da gab die Formel 1 Entwarnung. Dass die Gerüchte nun erneut aufploppten, dürfte an einem Update der Reise- und Sicherheitsbestimmungen des britischen Außenministeriums liegen.
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass Terroristen versuchen werden, Anschläge in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu verüben", steht dort. "Die Anschläge könnten wahllos verübt werden, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden."
Allerdings gibt es diese Terror-Warnungen für die Region wie auch andere Länder sogar in Europa schon seit vielen Jahren. Mit der aktuellen Situation im Nahen Osten hat das Update demnach nichts zu tun. Die Formel 1 betont, dass der Grand Prix in Abu Dhabi sicher sei und das Risiko immer wieder neu bewertet werde.
Service-Links
