Formel 1: GP Australien 2008
Von Abfliegern und Draufgängern

Die Formel 1-Saison startete furios. Nur sieben von 22 Autos sahen die Zielflagge, für acht Piloten kam das Aus durch Unfälle und sieben Fahrer mussten nach einem Defekt vorzeitig aussteigen.
- Sven-Jörg Buslau
Ist die Formel 1 zu schwierig geworden? Keine Traktionskontrolle, keine Motorbremse und einige junge Heißsporne haben zum Saisonauftakt für eine Orgie von Ausfällen, siehe Bildergalerie, gesorgt. Schon in der ersten Runde erwischte es fünf Fahrer. Lokalmatador Mark Webber, Sebastian Vettel, Jenson Button, Anthony Davidson und Giancarlo Fisichella eliminierten sich schon in Kurve eins. Die fehlende Traktionskontrolle ließ die ausbrechenden Hinterteilen der Boliden zu gefährlichen Abschussvorrichtungen werden. In Runde 26 machte David Coulthard die Tür für Felippe Massa dicht und behielt von seinem Red Bull nach einer Berührung durch den Brasilianer nur noch Trümmer über. Massa hatte schon in der ersten Runde nach einem Ausweichmanöver eine neue Nase gebraucht und musste seinen F2008 vier Runden nach der Kollision mit dem Schotten mit Defekt abstellen.
Der GP Australien war vor allem der große Preis der Tiefflieger


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