Formel 1: GP Türkei 2007
Da gehts lang in Istanbul

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Nico Rosberg von Williams-Toyota erklärt die Formel-1-Piste exklusiv aus Fahrersicht. Sein Pisten-Protokoll diesmal: der Istanbul Park.
Drei Wochen Urlaub – das war klasse! Ich war mit Freunden in einem gemieteten Ferienhaus auf Ibiza: Fußball spielen, grillen, Party machen. Trotzdem kam auch mein Fitnessprogramm nicht zu kurz. Denn der Istanbul Park ist ein physisch sehr anspruchsvoller Kurs. Erstens wird es dort wahrscheinlich wieder sehr heiß sein, zweitens fahren wir gegen den Uhrzeigersinn. Das heißt: Ich musste meine Nackenmuskulatur noch mal zusätzlich für die Linkskurven trainieren. Dafür habe ich zu Hause eine Maschine, in der ich quasi mit dem Kopf Gewichte stemme. Der Istanbul Park ist eine typische Hermann-Tilke-Strecke – sehr schnell, abwechslungsreich und hügelig. Du merkst bei Tempo 300 im Auto aber kaum, wie stark es rauf und runter geht. Eine echte Herausforderung ist Turn 8. Da landete im letzten Jahr sogar Michael Schumacher neben der Piste. Die Kurve hat gleich vier Scheitelpunkte. Aber wenn du die Linie richtig erwischst, fährst du sie wie eine einzige, langgezogene Biegung. Im Idealfall solltest du also nur einmal einlenken. Denn jede Korrektur kostet viel Zeit. Ganz wichtig ist für diese extrem schnellen und schwer einsehbaren Kurven ein spurstabiles Auto. Das heißt: Wir fahren mit viel Abtrieb, also steilen Flügeln.
GP Türkei Highlights 2006

Bild: Werk
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