Formel 1 GP von Belgien 2008
Heidfelds Regen-Riecher

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Der bisherige Verlauf der Saison verlief für BMW-Pilot Nick Heidfeld nicht gerade nach Wunsch. Beim GP von Belgien aber hatte er den richtigen Riecher und wurde am Ende mit Platz zwei belohnt.
Als der Große Preis von Belgien vom Formel-1-Rennen zum Vabanquespiel wurde, traf Nick Heidfeld eine goldrichtige Entscheidung. Kaum waren die ersten Regentropfen gefallen und hatten im Fahrerfeld kurz vor dem Ende für heilloses Durcheinander gesorgt, fuhr der deutsche Fahrer von BMW-Sauber an die Box und ließ Regenreifen auf seinen Boliden ziehen. Ein Volltreffer. Der Mönchengladbacher konnte Platz um Platz gutmachen, nachdem er zuvor lange zwischen den Rängen sieben und acht gependelt war. Am Ende schaffte er es durch einen beherzten Schlussspurt noch aufs Treppchen, später wurde ihm sogar der zweite Platz zugesprochen. Da ballte auch Teamchef Mario Theissen die Fäuste. Er hatte wie auch Heidfeld zuletzt Kritik einstecken müssen, nachdem die Ergebnisse in den vergangenen Rennen nicht stimmten. Nun stellte Theissen seinem Fahrer sogar eine Vertragsverlängerung über die laufende Saison hinaus in Aussicht: "Das war schon ganz schön gut."
Quick Nick würde gern bei BMW bleiben

Das war das Maximum
Schon nach dem Qualifying, in dem Heidfeld sich auf den fünften Startplatz katapultierte, war er optimistisch: "Ich habe das Maximum herausgeholt. Es ist das ganze Wochenende toll gelaufen." Bereits am Samstagmorgen hatte der 31-Jährige seinen Aufwärtstrend mit der Bestzeit im dritten freien Training angedeutet. "Wir haben bei den Testfahrten in Monza ein paar Kleinigkeiten verbessert, das hat sich ausgezahlt", sagte er. Gedanken an einen Platz auf dem Siegertreppchen machte er sich da allerdings noch nicht: "McLaren-Mercedes und Ferrari sind zu schnell für uns." Nach dem Start fiel Heidfeld zunächst auf Platz elf zurück, kämpfte aber tapfer und wurde am Ende belohnt. In der Fahrerwertung belegt der Deutsche mit nun 49 Punkten einen guten fünften Platz, in der Teamwertung bleibt BMW-Sauber Dritter (107) hinter Ferrari (131) und McLaren-Mercedes (119).
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