Kommendes Wochenende (10. bis 12. Juni 2011) gibt die Formel 1 in Kanada wieder Vollgas. Der Circuit Gilles Villeneuve besteht hauptsächlich aus langsamen Schikanen und sehr schnellen Teilstücken. Folge: Motorkraft ist hier besonders gefragt. Gut für die Teams mit Mercedes-Motoren, die immer noch die stärksten Aggregate im Feld sind. "Neben purer Leistung sollte das Auto aber auch aerodynamische Effizienz haben", weiß Weltmeister Sebastian Vettel. "Das heißt, der Luftwiederstand auf der Geraden muss so gering wie möglich sein." Red Bulls Trumpf: Der RB7 hat so viel Abtrieb, dass die Flügel flacher gestellt werden können als bei der Konkurrenz.
Formel 1: GP von Kanada 2011
Der enge Kurs wird von Leitplanken und Betonmauern gesäumt. Besonders berüchtigt ist die "Wall of Champions".
Neu ab Montreal: Im Rennen wird es zwei Zonen geben, in denen der verstellbare Heckflügel (DRS) eingesetzt werden kann. "Die Zonen werden auf der letzten Geraden und der Start-Ziel-Geraden gesetzt und werden nur einen Messpunkt vor der letzten Geraden haben", erklärt Renndirektor Charlie Whiting. Ziel: Den Überholmanövern vor der Zielschikane sollen gleich Konter der Überholten folgen, die ein Signal ins Cockpit bekommen. Pirelli bringt erneut die Reifenmischungen "Soft" und "Supersoft" zum Rennen. Hintergrund: Der Straßenkurs ist wie Monte Carlo außerhalb der Rennzeiten für den normalen Verkehr geöffnet und deshalb weniger aggressiv.

TV-Tipp
• Qualifikation: Samstag, 11. Juni 2011, 18:55 bis 20:15 Uhr, RTL
• Rennen: Sonntag, 12. Juni 2011, 18:55 bis 20:45 Uhr, RTL

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