Formel 1: Die besten Bilder vom Baku GP

Formel 1: Großer Jubel bei Force-India

Perez darf Rekord-Podium behalten

Sergio Perez wiederholt sein Baku-Podium von 2016. Nach dem Rennen muss er aber zittern. Die Rennstewards ermitteln wegen des DRS gegen ihn.
Diese Strecke liegt ihm und seinem Auto einfach: Sergio Perez verwandelt die Boxengasse am Sonntag in ein pinkes Freudenmeer. Während die Force-India-Mechaniker ausgelassen vor ihrer Box feiern, bejubelt Perez die Wiederholung seines dritten Platzes in Baku von 2016 - seine bis dato letzte Podiumsplatzierung.

Neuer mexikanischer Rekord: Achtes Podium für Perez

„Zwei Jahre ist es her und jetzt haben wir es wieder geschafft! Es ist wirklich sehr speziell“, freut sich Perez, der mit seinem Erfolg nun auch der erfolgreichste Mexikaner in der Formel 1 ist - zumindest wenn man nach Podestplätzen geht: Acht stehen nun für Perez zu Buche, sieben für Mexikos Rennlegende Pedro Rodriguez, darunter allerdings auch zwei Siege.
Einen Sieg hat Perez zwar noch nicht, Rang drei feiert er aber trotzdem wie einen - vor allem nachdem am Abend feststeht, dass er diesen auch behalten darf! Denn: Unmittelbar nach dem Rennen hatten die Stewards eine Untersuchung gegen den Mexikaner, sowie Williams-Pilot Lance Stroll und Haas-Fahrer Kevin Magnussen eingeleitet.
Wegen eines Systemfehlers musste das DRS am Sonntag vorübergehend manuell betrieben werden. Der Verdacht: Das Trio soll die Überholhilfe dabei auf unerlaubte Weise eingesetzt haben. Nach ihrer Untersuchung stellen die Stewards aber fest: Den Bedienfehler gab es zwar, einen signifikanten Vorteil haben die Fahrer daraus aber nicht gezogen - auf Strafen wird entsprechend verzichtet.

Perez strahlt: Der Pink Panther hat zugeschlagen

Aufatmen bei Perez, der mit seiner Crew und Familienmitgliedern noch bis in die Nacht hinein an der Strecke Party macht.
„Die beiden letzten Runden heute waren die besten meiner Karriere. Ich war anders als der Rest auf superweichen Reifen. Als sich Seb (Vettel; d. Red.) von seinem Bremsplatten erholt hat, musste ich alles geben, um ihn hinter mir zu halten“, erklärt Perez. „Einfach super, dass es geklappt hat. Die Saison ist nicht leicht für uns, vor Baku hatten wir erst einen Punkt. Aber dieses Ergebnis gibt uns allen jetzt einen massiven Boost.“
Die besten Bilder von der Force-India-Party, Red Bulls Crash und dem Spektakel in Baku in der Galerie:

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Red Bull setzt voll auf Rennpace

Der Samstag bleibt ihr Schwachpunkt: An Ferrari und Mercedes kommt Red Bull im Baku-Qualifying nicht ran. Vier Zehntelsekunden fehlen China-Sieger Daniel Ricciardo zur Pole-Zeit von Sebastian Vettel - nur Startplatz vier. Für den Aussie aber kein Beinbruch. „Letztes Jahr habe ich hier von Startplatz zehn gewonnen, Platz vier ist also überragend“, scherzt Ricciardo.

Hoffnung ist da: Ricciardo will das Baku-Double holen

Dass Red Bull vor allem im Rennen stark ist, damit ist es Ricciardo aber durchaus ernst. „Der Samstag ist schon wichtig, aber wir haben ja zuletzt bewiesen, dass es vor allem der Sonntag ist, der zählt“, sagt der Shanghai-Triumphator. „Morgen wird es nochmal deutlich kälter, es kommt auch noch mehr Wind. Dann wird es vor allem darauf ankommen, die Reifen zu managen und Graining zu vermeiden. Wenn uns das gelingt, haben wir ein sehr gutes Rennauto.“
Daran glaubt auch Max Verstappen, der sich direkt hinter seinem Stallgefährten als Fünfter einordnet. „Wir sind in einer guten Position, um zu kämpfen“, so der Holländer und orientiert sich nur nach vorne. Gefahr von hinten, durch Kimi Räikkönen oder gar die überraschend starken Force Indias, erwartet er nicht. „Kimi ist anders als die Top 5 auf ultraweichen Reifen, der kann nicht so lang fahren“, erklärt Verstappen.
Die besten Bilder vom Qualifying am Samstag - jetzt in der Bildergalerie:

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Hamilton legt im Haar-Duell nach

Ein heißes Duell war es zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel schon immer - dieses Jahr ist es auch ein haariges!
Nein, die Bilder zeigen nicht Rapper R. Kelly beim Fahrerlagerbesuch in Baku... Richtig gesehen: Lewis Hamilton hat sich einen neuen "Haarschnitt" zugelegt. Weil seit dem Saisonauftakt Vettel mit seinem Undercut scharfe Kante zeigt, sieht sich der Weltmeister offensichtlich genötigt, nachzulegen - und wie!
Auf der Strecke läuft es bei Hamilton am Freitag in Aserbaidschan dann ähnlich wie beim Frisör: (Zumindest an manchen Stellen noch) viel Luft nach oben! Baku ist nicht gerade die Lieblingsstrecke des Briten. "Das stimmt. Bisher ist das hier kein guter Jagdgrund für mich", sagt Hamilton vor dem Wochenende.

Muss man mögen: Lewis Hamilton tut's offensichtlich...

2016 bei der Erstaustragung patzt er im Qualifying, klappt sich das Vorderrad an einer Mauer weg - die Baku-Premiere gewinnt ausgerechnet sein zu Hochzeiten des Titelduells verhasster Teamkollege Nico Rosberg. 2017 kommt es dann mit einem anderen Deutschen zum Gerangel in den Gassen Bakus.
Hamilton unterzieht Vettel hinter dem Safety-Car nach Meinung des Ferrari-Stars eines Bremstests - der Heppenheimer revanchiert sich mit einem heute schon legendären Rempler. Anschließend droht Hamilton sogar mit Prügel, ehe sich die WM-Kontrahenten zwei Wochen später in Österreich wieder versöhnen.
Falls es am Wochenende in Baku zum erneuten "Straßenkampf" kommt, wie es die Veranstalter auf ihrem Rennplakat treffend ankündigen, hat Hamilton mit der jüngst getrimmten Haarpracht zumindest Chancen gegen Vettels Navy-Seal-Frisur zu bestehen.
Mehr Bilder von Hamiltons neuer Frisur oben in der Galerie. Die besten Looks von Vettel gibt es hier:

Formel 1: Sebastian Vettels Frisur-Entwicklung

Aufgalopp im Land des Feuers!

"The speed is higher in the land of fire": Bisher das Motto auf dem wohl größten Plakat der Formel 1 am Ende der Start-Ziel-Geraden in Baku. Für die Ausgabe 2018 haben sich die Veranstalter etwas Neues einfallen lassen: "Street F1ghters - Showdown in Baku" heißt es nun. Eine Anspielung auf das Gerangel zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel im Vorjahr?

Klotzen statt Kleckern: In Baku ist alles etwas größer

Fest steht: Für die F1-Stars ist Baku ein Rennen von 21, für die Stadt und seine Einwohner das Highlight des Jahres! Die Boliden in den engen Gassen der Altstadt garantieren Spektakel, auch abseits der Strecke wird den Zuschauern viel geboten: Am Wochenende gibt es unter anderem Konzerte von Jamiroquai und Christina Aguilera.
Während die Fans schon am Donnerstag in Massen in die Boxengasse strömen, machen sich die Piloten beim Track Walk ein Bild von den vielen nah stehenden Mauern. Obwohl das Rennen im Kalender dieses Jahr vom Juni in den April gerutscht ist, bei immer noch angenehmen 24 Grad und strahlendem Sonnenschein...
Die besten Bilder vom Aufgalopp der Formel 1 am Kaspischen Meer - jetzt in der Galerie:

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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