Der Protest des Haas-Teams gegen das Ergebnis des GP der USA in Austin ist abgeschmettert worden. Wie die Stewards des Rennens am Donnerstag mitteilten, wurde dem Team das sogenannte „Right of Review“ verwehrt.
Die Mannschaft von Nico Hülkenberg wollte wegen angeblich nicht bestrafter Track-Limit-Verstöße das Ergebnis anfechten und legte Onboard-Aufnahmen diverser Fahrer vor.
Diese Beweise sind aber nicht neu, nicht relevant und nicht signifikant genug, begründen die Rennkommissare ihr Urteil. Ein Grund: Die Bilder standen schon während der ersten Entscheidung der FIA zur Verfügung.
Haas wollte das Ergebnis des US-GP anfechten.
Bild: LAT/Haas

Hintergrund: Haas hatte den Stewards Szenen der Onboard-Kameras der Autos von Alexander Albon, Logan Sargeant, Sergio Perez und Lance Stroll vorgelegt, um nachträgliche Strafen zu fordern.
Nico Hülkenberg, der das Rennen als Elfter beendet hatte, hätte so bis zu vier Plätze gutmachen können. Daraus wird jetzt nichts. Haas bleibt damit auch Letzter in der WM (zwölf Punkte).
Für Insider ist die Entscheidung der Stewards richtig: „Wenn man diesem Einspruch statt gegeben hätte, hätte man die Büchse der Pandora geöffnet. Dann wäre jeder gekommen.“