Formel 1: Hamilton in Spanien vor Rosberg
Vettel-Defekt in Q3

Mercedes war im Zeittraining von Spanien einmal mehr nicht aufzuhalten: Lewis Hamilton auf Pole vor Teamkollege Nico Rosberg – Daniel Ricciardo Dritter.
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- Frederik Hackbarth
Nichts Neues beim Europa-Auftakt der Formel 1 in Barcelona: Mercedes bleibt in Höchstform – Lewis Hamilton und Nico Rosberg sicherten sich die erste Startreihe für den Großen Preis von Spanien. Knappe 0,168 Sekunden hatte der Brite auf Pole in seinem zweiten schnellen Versuch auf den deutschen WM-Führenden Vorsprung – zuvor hatte Rosberg in Q1 und Q2 die Nase vorne gehabt. Dementsprechend erfreut war Hamilton nach dem Zeittraining über das Resultat. „Heute war ein harter Arbeitstag, denn Nico ist das ganze Qualifying über sehr gut gefahren und ich wusste zunächst nicht, wo ich die Zeit herausholen soll“, zollte der Weltmeister von 2008 seinem Stallgefährten Respekt.
Rosberg hofft auf guten Start

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Ricciardo bester Nicht-Mercedes
Hinter dem silbernen Top-Duo sicherte sich Daniel Ricciardo Startplatz drei. Der Red-Bull-Pilot hatte auf die Spitze aber schon über eine Sekunde Rückstand. Vierter wurde Valtteri Bottas im Williams, Lotus-Pilot Romain Grosjean sicherte sich hinter dem Finnen überraschend den fünften Platz. Die Ferraris von Kimi Räikkönen und Lokalmatador Fernando Alonso landeten auf den Plätzen sechs und sieben, Jenson Button (McLaren) und Felipe Massa (Williams) komplettierten die Top-9. Bitter endete das Qualifying hingegen für Weltmeister Sebastian Vettel. Der Heppenheimer musste seinen RB10 mit einem Defekt schon kurz nach dem Beginn von Q3 abstellen. „Es ist ein bisschen langweilig, denn dieses Wochenende ging schon genug kaputt“, quittierte Vettel seine erneuten Probleme mit Frust – bereits am Freitag hatte er wegen eines Wechsels des Kabelbaums fast das komplette Training versäumt.
Vettel gehen Gänge aus

Kam erneut ohne Auto zurück an die Box: Bei Sebastian Vettel läuft es in Spanien nicht rund
Hülkenberg Elfter - Sutil auf P17
Den Sprung in die Top-10 gleich ganz verpasst hatte Nico Hülkenberg, der sich als Elfter trotzdem eine Position vor seinem Stallkollegen Sergio Perez für den Grand Prix am Sonntag qualifizierte. Für eine Schrecksekunde in Q1 sorgte Pastor Maldonado, der seinen Lotus bereits nach wenigen Minuten am Ausgang von Kurve drei in der Mauer versenkte und damit die erste rote Flagge des Tages herausbrachte. Wenig besser lief der erste Abschnitt auch für Adrian Sutil – der vierte Deutsche im Bunde musste im Sauber als 17. schon nach dem ersten Qualifying-Segment die Segel streichen.
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