Formel 1: Hamilton kniet vor Silberpfeil
Erst Titel Nummer vier, dann Indy?

Lewis Hamilton fliegt seinem vierten Titel entgegen - warum der Brite noch tiefstapelt und wieso Takuma Sato ihm seinen Ring leihen musste:
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Erst kniet er anbetend vor seinem Silberpfeil nieder, dann hat Lewis Hamilton es nach seinem Sieg in Suzuka mindestens so eilig wie zuvor auf der Strecke. Schnell weg aus dem Fahrerlager zum Flughafen Nagoya, von wo aus ihn Mercedes-F1-Aufsichtsrat Niki Lauda im Privatflieger mit zurück nach Europa nimmt. „Wenn er gewinnt, darf er immer mitfliegen“, verrät der Österreicher und hat dabei gut lachen.

Air Hamilton: Fliegt Lewis schon in Austin zum Titel?
Trotzdem stapelt der Mercedes-Superstar noch tief: „Ich würde nicht sagen, dass ich schon eine Hand am WM-Pokal habe. Noch sind 100 Punkte zu vergeben.“ Stimmt, aber 59 Zähler Vorsprung hat Hamilton schon. Dennoch winkt auch Niki Lauda ab: „Wir rechnen immer mit Vettel. Das Polster ist groß, aber gewonnen ist noch nichts.“ Allein: Fällt der Brite in den letzten vier Rennen nicht mindestens einmal aus, steht der WM-Pokal nach einem Jahr Pause wieder in seinem Trophäenschrank.

Satos dicker Klunker hat es Hamilton richtig angetan
Wer weiß: Vielleicht leiert Hamilton beim Trip nach Austin ja gleich sein eigenes Indy-Abenteuer an. Fernando Alonso hat das seinen Formel-1-Kollegen dieses Jahr ja schon vorgemacht...
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