Formel 1: Hamilton mit Strafe
Rosberg trotzdem "voll konzentriert"

Das ist der erste Hammer nach der Sommerpause: Lewis Hamilton nimmt in Spa seine Motorenstrafe, muss mindestens 15 Plätze zurück. Vorteil Rosberg also?
Bild: Picture-Alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Weltmeister Lewis Hamilton kam am Donnerstag eine Viertelstunde zu spät aus dem Sommerurlaub. Als er um 12.15 Uhr mit seinen Hunden Roscoe und Coco das Mercedes-Motorhome betrat, lief das erste Technikmeeting schon. Für den Briten aber kein Grund zur Aufregung: Der Große Preis von Belgien in Spa wird für ihn sowieso ein Rennen unter schwierigen Vorzeichen.

Hamiltons Ankunft in Spa: Mit Coco und Roscoe
"Hier in Spa kann man überholen", bestätigt Hamilton. "Ich halte es für realistisch, auf Rang vier oder fünf vorzufahren und auf diese Weise den Schaden zu begrenzen. Gleichzeitig sind wir im dritten Jahr des bestehenden Reglements, die anderen Rennställe haben aufgeholt, und es wird nicht so leicht sein wie 2014 oder 2015, von hinten durchs Feld zu pflügen." Auf seinen 50. Sieg wird Hamilton deshalb wohl mindestens noch bis Monza warten müssen.Das hofft auch Teamkollege Nico Rosberg. Der Deutsche musste zuletzt mit ansehen, wie sein Teamkollege einen Rückstand von mehr als 40 Punkten in einen Vorsprung von 19 Zählern verwandelt hat. Auf dem Polster der Hamilton-Strafversetzung will sich Rosberg aber nicht ausruhen. "Ich bin genauso konzentriert und werde genauso ans Limit gehen, um dieses Wochenende zu gewinnen, wie sonst auch", sagt Rosberg entspannt und motiviert zugleich: "Es wird natürlich etwas weniger schwierig sein, aber ich muss erst mal auch die Red Bulls schlagen, die zuletzt sehr stark waren."

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