Formel 1: Hamilton motzt gegen Schweizer Autofahrer
Hamilton mag’s auf der Straße gemütlich

Lewis Hamilton berichtet in einer Youtube-Show von seinem Fahrstil auf der Straße – und warum die Schweizer den nicht mögen.
Bild: Sam Bloxham
Im Rennauto macht Lewis Hamilton niemand etwas vor. Der Brite ist siebenmaliger Formel-1-Weltmeister und hat in seiner beeindruckenden Karriere stolze 103 Rennen gewonnen. Man könnte meinen, dass ihn nichts aus der Ruhe bringt. Doch während einer YouTube-Show kam der 39-Jährige mächtig ins Schwitzen.
Lewis Hamilton bei "Hot Ones"
Der Formel-1-Star war zu Gast bei "Hot Ones", einem beliebten YouTube-Format des US-amerikanischen YouTubers Sean Evans. Hier müssen die Gäste Chicken Wings essen – mit immer schärfer werdenden Saucen. Und während der Schärfegrad zunimmt, entlockt Evans seinen Gästen interessante Geheimnisse aus ihrem Privatleben.
Hamilton und der Straßenverkehr
Und so wollte Evans wissen, wie sich Hamilton im normalen Straßenverkehr verhält. Überraschend gestand der Rekordweltmeister, dass er privat eher gemütlich unterwegs sei. Das sorge jedoch oft für Ärger bei anderen Autofahrern, die auf öffentlichen Straßen weniger Geduld haben als er selbst.

Im Rennauto macht Lewis Hamilton niemand etwas vor.
Bild: Mercedes
Zum Beispiel in Los Angeles und New York – aber dann setzte Hamilton das dicke Ausrufezeichen: "Am schlimmsten sind die in der Schweiz, in der Deutschschweiz. Die sind sehr aggressiv, die sind verrückt!"
Hamilton muss es wissen: Er hat einige Jahre in der Schweiz gelebt, ehe es ihm dort "zu langweilig" wurde und er Ende 2013 nach Monaco übersiedelte. An den Fahrkünsten der Schweizer kann die Langeweile jedenfalls nicht gelegen haben.
Hamiltons Nahtoderfahrung
Überhaupt: Eigentlich hat der Noch-Mercedes-Star gar nichts gegen ein wenig Action in seinem Leben neben der Rennstrecke. Im selben Interview schilderte der Brite nämlich auch eine Nahtoderfahrung beim Surfen mit Superstar Kelly Slater auf Hawaii.
"Es waren 20 Fuß (ca. 6 m, Anm. d. Red.) hohe Wellen und Kelly sagte: 'Da kommst du auf keinen Fall raus. Du bist verrückt.' Und als ich versuchte, hineinzupaddeln, wurde ich in diese Todeszone gesogen. Ich wurde hineingezogen, drehte mich um und sah eine Reihe von vier Wellen auf mich zukommen. Das war für mich das Signal: 'Es ist vorbei. Es ist alles vorbei.'"
Soweit kam es zum Glück nicht. "Ich konnte die Welle über mir brechen hören", berichtete Hamilton weiter. "Mein Brett wurde weggerissen und brach entzwei. Ich kam wieder hoch und schnappte nach Luft, aber die nächste Welle kam, also ging ich wieder runter. Mir ging fast die Luft aus, ich wäre fast ertrunken."
Immerhin: Dieses Erlebnis relativiert auch die angeblich so aggressiven Schweizer Autofahrer.
Service-Links
