Noch bestimmt die Silly Season das Sommerloch der Formel 1; die Diskussion also um das Fahrer-wechsel-dich-Spielchen in der Königsklasse. Eines der Hauptthemen: Lewis Hamilton und seine Vertragsverlängerung mit Mercedes. Als „emotionale Achterbahnfahrt“ hatte der siebenmalige Weltmeister die Gespräche mit Teamchef Toto Wolff zuletzt beschrieben.
Doch jetzt zeichnet sich ein Ende ab. Laut der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ soll der Vertrag in trockenen Tüchern sein und womöglich schon am Rande des GP Zandvoort in zwei Wochen verkündet werden. Über die Laufzeit schweigt sich das Blatt aus, doch da bringt Mercedes-Teamchef Toto Wolff Licht ins Dunkel: Im Interview mit den Sky-Kinderreportern während des GP Ungarn flüsterte er einem Kind die Länge des Kontrakts ins Ohr. Das Geheimnis blieb nicht lange geheim: Zwei Jahre sollen es bis Ende 2025 sein.
Ferrari lockte Lewis Hamilton, doch der bleibt bei Mercedes.
Bild: Jiri Krenek / Mercedes

Dazu passt: Jetzt kam raus, dass Hamilton ein Ferrari-Angebot abgelehnt hat. Der italienische Ferrari-Insider Leo Turrini schreibt in seinem Blog: „Hamilton wurde von Ferrari-Boss John Elkann persönlich kontaktiert. Ich habe vernommen, dass er höflich ,Nein, danke‘ gesagt hat.“
Bereits zuvor hatte der Brite immer wieder betont, seine Karriere bei Mercedes beenden zu wollen. Im Gespräch ist deshalb auch eine Rolle als Markenbotschafter nach seiner aktiven Laufbahn.
Bei Ferrari hat Hamilton mit seiner Absage dagegen der Weg frei gemacht für Charles Leclerc. Laut dem Portal „20 Minutes Sportune“ soll der Monegasse seinen Vertrag, der erst nach der nächsten Saison ausläuft, bereits um mehrere Jahre verlängert haben. Konkret ist von einem 2-Jahres-Deal mit Option auf eine Verlängerung bis 2029 (!) die Rede. Auch Leclercs Manager Nicolas Todt soll vorab mit Mercedes gesprochen haben. Doch da bleibt Hamilton in der Pole Position.