Formel 1: Haryanto erster Indonesier
Welche Nationen folgen als nächstes?

Rio Haryanto ist der erste indonesische F1-Pilot und das südostasiatische Land damit die 39. Nation, die einen WM-Fahrer stellt. Dabei wird es nicht bleiben.
Bild: Getty Images
- Michael Zeitler
Die Globalisierung macht auch vor der Formel 1 nicht Halt. Natürlich gab es schon immer Exoten in der Formel 1: In den 50er Jahren mischte der thailändische Prinz Bira die GP-Szene auf, der Rhodesier John Love (heutiges Gebiet von Simbabwe im südlichen Afrika) hätte 1967 um ein Haar den Großen Preis von Südafrika gewonnen und auch aus Uruguay kamen schon drei F1-Piloten (siehe Tabelle am Ende des Artikels).
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Neuling Haryanto herzt die indonesische Flagge
Und welche Nation kommt als nächstes? Obwohl seit zwölf Jahren in China gefahren wird, schaffte es noch kein Rennpilot aus dem Reich der Mitte in die Formel 1. Mit Guanyu Zhou (16) könnte sich das in Zukunft ändern: Er wird 2016 für das deutsche Motopark-Team in der Formel-3-Europameisterschaft an den Start gehen und ist bereits Teil des Ferrari-Juniorenkaders. Die Zukunftsaussichten sind gut – der chinesische Markt ist für Ferrari wichtig. Auch sportlich läuft es gut: In der italienischen Formel 4 wurde er 2015 nur von Ralf Aron (17) geschlagen. Aron könnte als Este ebenfalls für eine Nationenpremiere im Grand-Prix-Sport sorgen.

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Welches Land in der Geschichte der Formel 1 seit 1950 wie viele Piloten gestellt hat, sehen Sie in unserer großen Tabelle:
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